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Altbischof verlässt Stiftung Garnisonkirche

Garnisonkirche: Hubers Abschied führt zu Respekt, aber auch Erleichterung

Wolfgang Huber, ehemaliger Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und scheidender Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Garnisonkirche Potsdam auf der Baustelle der Garnisonkirche.

Wolfgang Huber, ehemaliger Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und scheidender Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Garnisonkirche Potsdam auf der Baustelle der Garnisonkirche.

Innenstadt. Der angekündigte Rückzug des früheren Bischofs Wolfgang Huber aus dem Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche sorgt für ganz unterschiedliche Reaktionen innerhalb der Potsdamer CDU. Der Kreisverband und die Fraktion der Christdemokraten erklärten am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass der Rückzug "letztlich keine Überraschung" sei und Huber Respekt und Anerkennung für seine Ehrenämter verdiene.

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Wieland Niekisch: Huber hat dem Wiederaufbau Steine in den Weg gelegt

Der CDU-Stadtverordnete Wieland Niekisch, bekennender Befürworter der Kirche samt des historischen Kirchenschiffs, erklärte unabhängig davon, dass er mit „Erleichterung“ den Rückzug aufgenommen habe. „Trotz mancher Verdienste hat Huber auf nicht satzungskonformen umd demokratisch merkwürdigen Wegen dem Wiederaufbau des Gesamtkunstwerkes Garnisonkirche Steine in den Weg gelegt“, so Niekisch. Jetzt komme es darauf an, einen Mann oder Frau an die Spitze der Stiftung zu bekommen, der oder die „Abstand von der Erhaltung des Rechenzentrums und Kurs auf die komplette Fertigstellung des Turms und auf die Vollendung des Gesamtkunstwerkes Kirche plus Schiff nimmt“

Lutz Boede: Rückzug kommt um Jahre zu spät

Lutz Boede von der Wählergruppe Die Andere kommentierte, dass Huber „schon vor Jahren zurücktreten“ hätte müssen, „statt nach dem Scheitern der Spendensammlung seine persönlichen Netzwerke für die Finanzierung dieses abscheulichsten Kirchenbaus in ganz Deutschland einzuspannen.“ Jetzt sei sein Rückzug „nur noch das Abschieben der persönlichen Schuld“, so Boede.

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Von MAZ-online/pede

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