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Kochshow

Groß Glienicker Restaurant gewinnt „Mein Lokal, Dein Lokal“

Die Runde versteht sich gut – am Ende muss trotzdem einer Erster und einer Letzter werden.

Die Runde versteht sich gut – am Ende muss trotzdem einer Erster und einer Letzter werden.

Potsdam. Das vietnamesische Restaurant Maimai's little Kitchen in Groß Glienicke hat die Potsdamer Ausgabe der Kochshow "Mein Lokal, Dein Lokal" gewonnen. Chef Holger Ranft und Köchin Mai Nguyen konnten sich mit den authentischen Gerichten aus Mai Nguyens Heimat gegen die Konkurrenz durchsetzen. In der Show treten fünf Restaurants aus einer Region gegeneinander an, die Chefs laden sich gegenseitig zum Essen ein und bewerten anschließend das Erlebte. Die Dreharbeiten fanden schon im Dezember des vergangenen Jahres statt.

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Holger Ranft hat vor etwa einem Jahr mit seiner Frau Mai Nguyen das Maimai’s little Kitchen in Groß Glienicke eröffnet

Holger Ranft hat vor etwa einem Jahr mit seiner Frau Mai Nguyen das Maimai’s little Kitchen in Groß Glienicke eröffnet.

Ebenfalls angetreten waren das Potsdamer Café Heider, das Inspektorenhaus in Brandenburg an der Havel, das Beelitzer Lokal Genial und das Restaurant Selig in Berlin. Das Groß Glienicker Haus konnte 38 von 40 möglichen Punkten der Mitbewerber für sich verbuchen – eigentlich war das Menü mit Rindfleischsalat, Garnelen, einer vietnamesischen Steakvariante und Wan Tan-Suppe daher schon Mitte der Woche der beinahe sichere Sieger. Doch am Ende kann zum einen eben doch eine perfekte Arbeit noch besser bewertet werden, zum anderen verteilt in der Finalsendung Moderator Mike Süsser noch Punkte.

Feinschmeckerlokal mit kleineren Kritikpunkten

Das Inspektorenhaus, das immerhin 14 Punkte im Feinschmeckeratlas Gault Millau eingefahren hat, war dann auch keine echte Konkurrenz. Zu viel ging schief in der Küche, die sich dem „fine dining“ verschrieben hat. Bei der Vorspeise – Brandenburger Landei im Nest, Jakobsmuscheln auf Linsen, Rindscarpaccio und Selleriesüppchen – ging es noch ganz gut, doch die Linsen waren zu weich, die Maracujakerne drohten, dem späteren Sieger die Plomben zu ziehen.

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Beim Hauptgang stolpert dann Heider-Chef René Dost über eine nicht essbare Komponente auf dem Teller: Nicht nur für ihn ein NoGo in der Gastronomie. Auch das Fleisch ist etwas zu durch, da können die hervorragende Optik der Gerichte und das ansprechende Ambiente keinen ersten Platz mehr ausmachen. Der Brandenburger Koch landet am Ende mit drei Punkten Abstand auf Rang 2, René Dosts Café Heider und das Beelitzer Lokal genial teilen sich den dritten Rang, letzter wird das chinesische Selig in Berlin.

Von Saskia Kirf

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