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Potsdamer Bürgerstiftung

Inselbühne Freundschaftsinsel startet Dienstag in die zweite Saison

Die Potsdamer Band Kruse spielt am Freitag ab 18 Uhr als eine der ersten auf der Inselbühne der Freundschaftsinsel in der Saison 2022.

Die Potsdamer Band Kruse spielt am Freitag ab 18 Uhr als eine der ersten auf der Inselbühne der Freundschaftsinsel in der Saison 2022.

Innenstadt. Die Inselbühne auf der Potsdamer Freundschaftsinsel startet am Dienstag in ihre zweite Saison. Bis in den September werden jede Woche Bands, Theatertruppen und sogar Orchester auftreten – fast immer bei freiem Eintritt. Zum Auftakt spielt ab 18 Uhr der Fanfarenzug Potsdam.

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Kostenfreie Konzerte auf der Potsdamer Freundschaftsinsel

Bis vor einem Monat war offen, ob dieses Kulturprojekt der Potsdamer Bürgerstiftung nach der Premiere im vergangenen Jahr überhaupt noch einmal wiederkehrt. Doch nachdem die Förderung durch die Stadt Potsdam bestätigt war, konnte sich Kaspar von Erffa, der künstlerische Leiter, an die Erarbeitung des Programms machen, das vor allem freitags und samstags stattfinden wird.

Noch stehen nicht alle Termine fest, sie werden aber nach und nach auf der Internetseite www.inselbuehne-potsdam.de ergänzt. Dort kann man sich auch für eine Veranstaltung anmelden und für die wenigen kostenpflichtigen Events Tickets erwerben. "Wir freuen uns über eine Anmeldung, aber man kann auch einfach vorbeikommen", sagt von Erffa. Insgesamt 250 Sitzplätze bietet das Amphitheater. Zusammen mit den Stehplätzen bietet die Inselbühne bis zu 400 Menschen Platz.

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Mittlerweile sind die Sitze aufgeschraubt – doch das Programm musste kurzfristig innerhalb eines Monats auf die Beine gestellt werden.

Mittlerweile sind die Sitze aufgeschraubt – doch das Programm musste kurzfristig innerhalb eines Monats auf die Beine gestellt werden.

Stadt Potsdam verlangt Konzertende bis 20 Uhr zum Lärmschutz

Ganz uneingeschränkt ist das Lob für die Unterstützung der Stadt allerdings nicht. „Wir haben Auflagen bekommen, die strenger als anderswo im Land Brandenburg sind“, sagt er. Es sei „ungewöhnlich, dass wir nur bis 20 Uhr verstärkte Musik spielen dürfen und nur im Ausnahmefall bis 22 Uhr“, auch sonntags müsse man sich an strenge Ruhezeiten halten.

Was Kaspar von Erffa dabei besonders ärgert: „Es hat 2021 keine einzige Beschwerde gegeben.“ Eigentlich hätte er in dieser Saison auch auf den Aufbau einer temporären Lärmschutzwand verzichtet. „Wir hätten aufgrund der guten Erfahrung im letzten Jahr gerne ausprobiert, ob wir uns diesen Aufwand nicht sparen können.“ Aufbau im Mai- und Abbau im September kosten immerhin 25.000 Euro, was von der Stadt übernommen wird.

Kaspar von Erffa ist künstlerischer Leiter der Inselbühne.

Kaspar von Erffa ist künstlerischer Leiter der Inselbühne.

Für die Besucher ist das Programm bis auf wenige Ausnahmen kostenfrei. „Wir wünschen uns aber freiwillige Spenden, weil die Betriebskosten der Bühne sehr hoch sind. Mit fünf Euro sind wir auf der sicheren Seite“, sagt von Erffa. 2021 hätten Besucher im Schnitt zwei Euro gegeben, „das lässt sich ausbauen.“ Eintrittspflichtig ist beispielsweise das Fahrradkonzert der Potsdamer Musikfestspiele am 12. Juni. Auch die Band „Engerling“, die gerade ihre durch die Corona-Pandemie verschobene Jubiläumstour zum 45. Band-Jubiläum (jetzt schon 47 Jahre) feiert, beehrt am 9. Juli die Inselbühne zwischen den zwei Havelarmen, verlangt dafür aber Eintritt.

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Fanfarenzug und Deutschrock von „Kruse“ an den ersten zwei Abenden

Am ersten Saisontag an diesem Dienstag spielt nicht nur der Fanfarenzug. Es ist „International Tuesday“ – ein Gemeinschaftsprojekt der Bürgerstiftung mit dem Verein ProWissen und dem Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt. Das Konzept heißt knapp „Internationals meet Locals“ und soll nichtdeutsche Potsdamer mit deutschen Potsdamern zusammen führen. Normalerweise findet die Reihe im neuen Café der Espressonisten am Nauener Tor statt – doch am letzten Dienstag im Monat wird die Inselbühne zum Gastgeber.

Am kommenden Freitag, 3. Juni, kommt mit der Potsdamer Band „Kruse“ ein Klassiker auf die Bühne. Die Deutschrock-Band arbeitet derzeit an ihrem dritten Album. Auf der Inselbühne werden sie sowohl die eigenen Songs als Coverversionen anderer deutscher Rockmusiker spielen – von Rio Reiser über Marius Müller-Westernhagen bis zu Selig und Udo Lindenberg.

Der frühe Konzertbeginn auf der Freundschaftsinsel kommt der Band gelegen. „Ich nenne das After-Work-Rock’n’Roll. Wir wollen dabei nicht nur spielen, sondern auch mit dem Publikum quatschen“, sagt Keyboarder Peter Eichstädt. Am Pfingstsamstag spielen dann Crimson Sunday, ein Berliner Musikprojekt, das man als Singer-Songwriter-Folk-Blues-Rock’n’Roll mit Retro-Attitüde beschreiben kann.

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