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Babelsberg

Mit Gojko Mitic, Giso Weißbach und Co.: DEFA-Familientag im Filmpark Babelsberg für ehemalige Mitarbeiter

Die Schauspieler Giso Weißbach (l) und Gojko Mitic unterhalten sich beim DEFA-Familientag im Filmpark Babelsberg. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 75. DEFA-Jubiläums in diesem Jahr statt. Geplant sind Gesprächsrunden sowie Führungen durch die Räumlichkeiten der Filmuniversität und den Filmpark Babelsberg.

Die Schauspieler Giso Weißbach (l) und Gojko Mitic unterhalten sich beim DEFA-Familientag im Filmpark Babelsberg. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 75. DEFA-Jubiläums in diesem Jahr statt. Geplant sind Gesprächsrunden sowie Führungen durch die Räumlichkeiten der Filmuniversität und den Filmpark Babelsberg.

Potsdam. Der Filmpark Babelsberg hat von etwa 700 ehemaligen Mitarbeitern der Deutsche Film AG (DEFA) Besuch bekommen. Zum 75. Gründungsjubiläum der DEFA waren sie am Freitag zu einem Familientag in den Potsdamer Filmpark eingeladen, wo sie noch einmal einen Blick hinter die Kulissen ihrer ehemaligen Arbeitsstätten werfen konnten, wie die DEFA-Stiftung als Veranstalter mitteilte.

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Exklusiv für angemeldete Gäste

Der Filmpark hatte ab dem Freitagmittag die Türen exklusiv für angemeldete Besucher geöffnet. Nach einer offiziellen Begrüßung konnten sie verschiedenen Attraktionen nutzen, im Park verweilen oder sich durch die Räumlichkeiten der Filmuniversität führen lassen. Bei einer vom Filmexperten Knut Elstermann moderierten Gesprächsrunde diskutierten der als „Winnetou des Ostens“ bekannte Schauspieler Gojko Mitic, Jaecki Schwarz („Polizeiruf 110“) und die Sängerin Chris Doerk, die einst mit Frank Schöbel das Schlager-Traumpaar der DDR bildete.

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Die DEFA wurde am 17. Mai 1946 in Berlin unter Lizenz der sowjetischen Besatzungsmacht mit Sitz in Potsdam-Babelsberg gegründet. Bis 1992 entstanden rund 700 Spielfilme, 750 Animationsfilme sowie etwa 2250 Kurz- und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten DEFA-Produktionen gehören unter anderem "Die Mörder sind unter uns" von Wolfgang Staudte, "Spur der Steine" von Frank Beyer und "Solo Sunny" von Konrad Wolf. Als einziger DEFA-Film wurde "Jakob der Lügner" von Regisseur Frank Beyer nach dem Roman von Jurek Becker 1976 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Von dpa

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