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Kultur in Potsdam

„Opus Klassik“ für Mozart der Kammerakademie Potsdam – jetzt kommt Beethoven

Die Kammerakademie unter Leitung von Antonello Manacorda feierte ihr 20-jähriges Bestehen und wird nun ausgezeichnet.

Die Kammerakademie unter Leitung von Antonello Manacorda feierte ihr 20-jähriges Bestehen und wird nun ausgezeichnet.

Potsdam. Am Sonntag wird der Kammerakademie Potsdam (KAP) im Berliner Konzerthaus der „Opus Klassik“ überreicht. Das Ensemble wird als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet. Ausgestrahlt wird die Zeremonie am Sonntag um 20.15 Uhr im ZDF.

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Auszeichnung für Potsdamer Mozart-Einspielung

Den Preis hat die KAP unter der Leitung von Chefdirigent Antonello Manacorda mit der im vorigen Jahr bei Sony Classical erschienenen Einspielung der letzten drei Mozart-Sinfonien, der Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543, der Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 und der Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ erhalten. Damals standen die Musiker noch ganz unter den Eindrücken der Corona-Pandemie. „Ich erinnere mich noch sehr gut an die Situation damals“, sagt Manacorda, „wir standen am Anfang des zweiten Lockdowns, die Konzerthäuser waren geschlossen, die Unsicherheit unglaublich groß. Umso mehr gab uns die konzentrierte Arbeit an diesen drei Meisterwerken Sicherheit und eine unglaubliche Energie.“

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Ein Jahr später – am Freitag – hat die KAP ihre neue Einspielung veröffentlicht: den Auftakt zu einem Beethoven-Zyklus. Die Sinfonien Nr. 1, 2 und 7 sind der Anfang. Die KAP strebt aber eine Gesamtaufnahme aller Sinfonien an. Beethoven spielt seit langem eine zentrale Rolle in den Konzerten der Kammerakademie – im Februar 2014 hatte sie einmal alle neun Sinfonien aufgeführt – aber er fehlte bisher in der Diskographie des Ensembles.

Konzert im Nikolaisaal Potsdam am Samstagabend

„Wir begannen mit der Arbeit, sobald sich das Orchester wieder in der Halle versammeln konnte. Zunächst mit einem Spieler am Pult, dann mit zwei“, berichtet der Chefdirigent, „wir verwenden moderne Holzblasinstrumente, aber auch Naturhörner und -trompeten sowie kleinere Posaunen mit geringerem Durchmesser. Es ist also eine Kombination aus Altem und Neuem.“

Die KAP feierte dieses Jahr auch ihr 20-jähriges Bestehen mit Konzertreihen für alle Altersgruppen in Potsdam und Brandenburg. Ein weiterer Auftritt ist für Samstag, 8. Oktober, um 20 Uhr im Nikolaisaal angekündigt. Unter dem Titel „Fernes Licht“ in der Reihe „Klang Farben Rausch“ will das Ensemble das Thema Natur in den Mittelpunkt stellen. Auf dem Programm stehen Arvo Pärts „Silouan’s Song“, Peteris Vasks Violinkonzert Nr. 1, Igor Strawinskys „Dumbarton Oaks“ und Richard Wagners „Siegfried-Idyll“.

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