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Potsdam

Pfingstberg lockt mit Märchenfest und Wandelkonzert

Die Berliner Singakademie gibt am Samstag ein Wandelkonzert auf dem Belvedere.

Die Berliner Singakademie gibt am Samstag ein Wandelkonzert auf dem Belvedere.

Nauener Vorstadt.Unter dem Titel „Mit der Hände Zauberey“ lädt der Pfingstverbergverein am Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr zum Märchenfest ein. Zehn Erzähler und Erzählerinnen aus Brandenburg sprechen und spielen am Belvedere kindgerecht und lebhaft Märchen und Sagen von Handwerkern und deren Familien aus vergangenen Jahrhunderten. Volksdichtungen beinhalteten bis ins 19. Jahrhundert hinein einerseits Unterhaltungsfunktion und andererseits soziale Hoffnungen und Lebensweisheiten. Märchen sind bis heute Zeugnisse der damals oftmals schweren Lebensbedingungen in den verschiedenen Handwerksberufen und bei der einfachen Landbevölkerung.

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Handwerk und Zauberei

Sprichwörter wie „Handwerk hat goldenen Boden” belegen das Loblied, das früher in der Literatur den Handwerkern und ihren Berufen gesungen wurde. Geradezu märchenhafte Eigenschaften werden den verschiedenen Handwerken zugeschrieben. Doch sie zeigen auch eine Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten des Alltagslebens, durch Krankheit und Armut. Spielort ist direkt am Belvedere auf dem Pfingstberg, der Eintritt ist frei, aber Spenden sind erwünscht.

Bereits am Vorabend, also am Samstag um 19 Uhr, lädt der Verein zu einem Wandelkonzert mit der Berliner Singakademie auf „Potsdams schönste Aussicht“. „O Musica, du edle Kunst“ – unter diesem Motto wird die Akademie ein a-cappella-Konzert mit weltlicher und geistlicher Chormusik geben. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Orlando di Lasso, Felix Mendelssohn Bartholdy und Hugo Distler. Außerdem werden einige bekannte Volkslieder erklingen. Die Leitung hat Achim Zimmermann.

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Renommierter Chor

Die Berliner Singakademie ist einer der großen Oratorienchöre Berlins, der institutionell vom Land Berlin gefördert wird. Er hat seinen Sitz im Konzerthaus Berlin, in dem er auch regelmäßig konzertiert. In seinem Repertoire befinden sich zahlreiche Chorwerke von der Zeit der Renaissance, über die Zeit des Barock, der Romantik bis hin zur klassischen Moderne. Zu seinen künstlerischen Partnern zählt das Konzerthausorchester, das Orchester der Komischen Oper, die Kammerakademie Potsdam, Engagements erfolgten aber auch durch das Rundfunk-Sinfonieorchester und die Berliner Philharmoniker.

Der Chor gastierte in zahlreichen Ländern sowohl in als auch außerhalb Europas. ItalienFrankreich, Spanien, Schottland, Lettland, Japan, Brasilien, Südafrika und im letzten Jahr Südkorea gehörten zu seinen Reisezielen.

Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt zwölf Euro, ermäßigt zehn Euro.

Von MAZonline

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