Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Klimawandel

Trockenheitsstress: Potsdams Straßenbäume sind in Gefahr

Trockenheitsstress: Bürgerinnen und Bürger können mit Wasser-Spenden helfen

Trockenheitsstress: Bürgerinnen und Bürger können mit Wasser-Spenden helfen

Potsdam. Der Klimawandel macht sich auch in Potsdam bemerkbar. Wenn die Potsdamer und Potsdamerinnen nicht mithelfen und die Bäume vor ihrer Haustür wässern, ist es schlecht um die Straßenbäume in Potsdam bestellt. 

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Lebensdauer der Bäume sinkt

„Die seit Jahren anhaltende extreme Witterung und die damit verbundene Dürre beeinträchtigen zunehmend die Vitalität unserer Stadtbäume“, mahnt Lars Schmäh, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Klima, Umwelt und Grünflächen der Stadt Potsdam.

Die anhaltende Trockenheit – der fünfte Dürresommer in Folge – führt dazu, „dass immer mehr Bäume gefällt werden müssen und ihre Lebensdauer sinkt“. Der Bestand könne nur erhalten werden, wenn sie regelmäßig ausreichend Wasser bekommen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

Diese „Mammutaufgabe“ kann die Stadt jedoch allein nicht schultern. „Die Mitarbeitenden des Bereiches Grünflächen wässern bereits mit allen verfügbaren Kräften. Eingesetzt werden unter anderem Wasserwagen, Standrohre und zahlreiche mobile Sprenger“, so Schmäh. Doch das reicht nicht. Selbst kurze Gewitter oder Regengüsse können „die erheblichen Niederschlagsdefizite“ in Potsdam aktuell nicht kompensieren.

Neben Trockenheit auch weitere Belastungen

Neben der Trockenheit sind es zudem Autoabgase, verdichtete Böden, Hunde-Urin und winterliche Streusalze, die die Bäume zusätzlich schwächen und anfälliger für einen Schädlings- oder Pilzbefall machen.

Lesen Sie auch

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Im Interesse eines vitalen Baumbestandes“ in der Stadt, ist daher in den warmen und trockenen Sommermonaten die Wässerung der Bäume mit 40 bis 50 Liter Leitungswasser pro Baumscheibe zweimal wöchentlich hilfreich, teilte die Stadtverwaltung mit hofft nun auf die Unterstützung der Potsdamer und Potsdamerinnen.

Von MAZonline

Mehr aus Potsdam

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.