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Polizeieinsatz in Bornstedt

Entwarnung nach erneutem Amok-Alarm an der Potsdamer Da-Vinci-Gesamtschule

Polizei-Einsatz im Bornstedter Feld: Amok-Alarm an Da-Vinci-Gesamtschule in Potsdam am Montag, 27. Juni 2022. .

Polizei-Einsatz im Bornstedter Feld: Amok-Alarm an Da-Vinci-Gesamtschule in Potsdam am Montag, 27. Juni 2022. .

Potsdam. An der Potsdamer Leonardo-da-Vinci-Schule im Bornstedter Feld hat es am Montagmittag erneut einen Amok-Alarm gegeben. Die Polizei hatte auf MAZ-Anfrage zuvor einen Einsatz "an einer Schule im Potsdamer Norden im Stadtteil Bornstedt" zwar bestätigt, aber den Grund für den Einsatz zunächst jedoch nicht genannt.

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Gegen 12.30 Uhr sei man alarmiert worden, sechs Minuten später seien die ersten Einsatzkräfte der Polizei vor Ort gewesen. Zum Einsatz kamen auch „Spezialkräfte“, erklärte eine Sprecherin der Polizei. „Es gibt keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefährdung“, sagte die Sprecherin.

Kurz nach 14 Uhr bestätigte die Polizei via Kurznachrichtendienst Twitter, dass es sich um einen Amok-Alarm handele.

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Potsdamer Gesamtschule von Polizei umstellt

Die Polizei, insgesamt mit 50 Einsatzkräften vor Ort, hatte das Schulgebäude der Leonardo-da-Vinci-Schule umstellt und die Bundesstraße B2, Nedlitzer Straße, zwischen Georg-Hermann-Allee und Kiepenheuerallee kurzzeitig gesperrt.

Mehrere hundert Schüler und Lehrer hatten sich in den Räumen eingeschlossen, mutmaßlich auch wieder die Türen verbarrikadiert. Trotz der Hitze am Montagmittag durften die Fenster nicht geöffnet werden.

Mit Gewehren bewaffnete Polizisten am Montag bei einem Polizei-Einsatz an Da-Vinci-Gesamtschule in Potsdam.

Mit Gewehren bewaffnete Polizisten am Montag bei einem Polizei-Einsatz an Da-Vinci-Gesamtschule in Potsdam.

Potsdam sichert wird Raum für Raum

Das Spezialeinsatzkommando der Polizei sicherte die Schule in voller Montur mit Schutzhelm, schusssicherer Weste und gezogener Waffe. Eine Lehrkraft schilderte der MAZ, wie die Beamten sich lautstark mit dem Ruf „Polizei, Polizei!“ ankündigten, klopften und dann mit einem Transponder die Tür öffneten und den Raum betraten. „Raum ist leer!“, wurde durchgegeben, dann ging es weiter. Erst als alle Räume derart gesichert waren, durften die Schüler und Lehrer die Räume verlassen.

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Die Beamten durchsuchten Raum für Raum in der Schule.

Die Beamten durchsuchten Raum für Raum in der Schule.

Wenn später dann die offizielle Entwarnung: „Wir haben die Schule durchsucht und wieder freigegeben“, twitterte die Pressestelle der Polizei um 14.30 Uhr.

Mulmig zumute

Nach MAZ-Informationen war die Schule längst nicht so voll, wie beim ersten Fehl-Alarm am 10. Mai, als rund 650 Menschen in der Schule waren. Viele Klassen befinden sich auf Kursfahrt oder sind in einer Projektwoche außerhalb des regulären Unterrichts.

Dass es womöglich wieder nur um einen Fehlalarm handeln könnte, wurde den anwesenden Schülern zunächst nicht über die Lautsprecher-Anlage bekannt gegeben. Sie befanden sich daher größtenteils im Unklaren. „Auch wenn man ahnt, dass der Alarm nur ein technischer Defekt ist, war uns mulmig, bis die Polizei die Vermutung bestätigt hat“, erzählte die Lehrkraft.

Zum zweiten Mal in kurzer Zeit wurde an der Da-Vinci-Schule in Potsdam Amokalarm ausgelöst – in beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlralarm.

Zum zweiten Mal in kurzer Zeit wurde an der Da-Vinci-Schule in Potsdam Amokalarm ausgelöst – in beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlralarm.

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Amok-Alarm in Potsdamer Schule: Weitere Fehlalarme wären fatal

Zweiter Amok-Alarm in wenigen Wochen

Es handelt sich um den zweiten solchen Alarm in kurzer Zeit. Am 10. Mai war durch einen technischen Defekt bereits ein Amok-Alarm ausgelöst worden. Bei dem Fehlalarm waren über 650 Schüler und Lehrer für mehrere Stunden in den Räumen verbarrikadiert.

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Damals hatte der Polizeieinsatz auch ein Nachspiel: Durch die Verkettung verschiedener Umstände waren die Einsatzkräfte zunächst zu einer falschen Schule in der Teltower Vorstadt ausgerückt. Erst bei der Ankunft dort, stellte sich der Fehler heraus.

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