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Klimaschutz in Potsdam

Potsdam: Fridays for Future will erneut demonstrieren

Eine Demo von Fridays for Future in Potsdam im vergangenen Jahr.

Eine Demo von Fridays for Future in Potsdam im vergangenen Jahr.

Potsdam.Unter dem Motto „2022 und wir stehen immer noch hier“ hat die Klimaschutz-Initiative Fridays for Futures eine Kundgebung in Potsdam angekündigt. Sie ruft zur Demonstration am Freitag um 16 Uhr auf dem Steubenplatz neben dem Landtag auf. Man wolle zeigen, „dass es für die Politik längst überfällig ist pariskonforme Klimaziele zu definieren und diese konsequent zu verfolgen“, teilt die Bewegung mit.

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FFF-Demo will Forderungen an Scholz und Schubert richten

Vor Ort sollen „Klima-Neujahresvorsätze“ formuliert werden, die an den Potsdamer Bundestagsabgeordneten und neuen Bundeskanzler Olaf Scholz und Oberbürgermeister Mike Schubert (beide SPD) adressiert werden sollen.

„Die Stadt Potsdam hat klar gesagt, dass die zügige Umsetzung des Masterplans 100 Prozent Klimaschutz mit dem geplanten Haushalt nicht möglich ist“, kritisiert Aktivistin Anna Ducksch. Dabei müsse Potsdam nicht erst 2050 klimaneutral werden, sondern bereits 2035 „um unseren Beitrag für das 1,5-Grad-Ziel zu leisten“.

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Auch Landes- und Bundesregierung werden kritisiert. In den Planungen des Brandenburger Landeshaushaltes würden sich die Klimaschutzversprechen nicht widerspiegeln. So werde beim Umweltverbund des öffentlichen Nahverkehrs gekürzt.

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung enthalte nicht genügend Maßnahmen, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. So solle etwa Erdgas als umweltfreundliche Alternative zur Kohle eingesetzt werden. „Für uns ist Erdgas als ein fossiler Energieträger keine Brückentechnologie und darf nicht als Ersatz für Kohle weiter ausgebaut werden. Ein Gasausstieg 2045 ist zehn Jahre zu spät“, teilt Fridays-for-Future-Aktivistin Mika Kühn mit.

Von MAZonline/pede

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