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Potsdamer Satire in der MAZ

Potsdam-Karikatur: Hafemeisters Blick

Dieser Dezember ist grau und klamm. Draußen zu warm, drinnen zu kalt. Ein eigenartiges Klima. Und ein schrecklicher Krieg. Am liebsten möchte man mal weit weg, aber das schadet dem Klima auch. Und dabei waren wir doch immer artig. Dachten wir.

Dieser Dezember ist grau und klamm. Draußen zu warm, drinnen zu kalt. Ein eigenartiges Klima. Und ein schrecklicher Krieg. Am liebsten möchte man mal weit weg, aber das schadet dem Klima auch. Und dabei waren wir doch immer artig. Dachten wir.

Potsdam. Jörg Hafemeister hat sich der Sache angenommen.

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Prinzipiell gilt: Potsdam ist reich. Vor allem an Themen: Neue Altbauten gegen alte Neubauten, Puttenpracht contra Plattenviertel, Potsdam West versus Zentrum Ost. Dazu die Brücke der Einheit, die Brüche der Teilung sowie Hinz und Kunz und Jauch und Joop. Und dann entgleist auch noch die künftige Krampnitz-Tram und Corona kapert Potsdam.

Seit 2017 MAZ-Karikaturist für Potsdam

Kurz und gut, Jörg Hafemeister gehen die Themen für seine MAZ-Karikaturen nicht aus. Seit 2017 zeichnet der Mecklenburger, der seit 1980 Potsdamer ist, immer für die Mittwochsausgabe der größten Tageszeitung in der Landeshauptstadt und karikiert so den Potsdamer Diskurs mit Leidenschaft.

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Lesen Sie auch: Interview: Dürfen wir über Corona lachen, Herr Hafemeister?

Ob die Breite Straße zu breit, die Zeppelinstraße zu eng, die Verwaltung zu langsam, das Wachstum zu schnell, der Nahverkehr zu voll oder der Stadtkanal zu leer ist - eins ist sicher: Die Potsdamer eint die Liebe zu Potsdam - nur welches Potsdam genau, da sind sie sich manchmal uneins. Macht nichts, Jörg Hafemeister geht das oft genauso. In einer Galerie haben wir die jüngsten Werke zusammengestellt.

Maler, Heizer und Tonassistent Hafemeister

Jörg Hafemeister wurde am 20. August 1961 in Wismar geboren. Aufgewachsen in Mecklenburg, kam er 1980 nach Potsdam. Der gelernte Schrift- und Grafikmaler arbeitete Anfang der 1980er Jahre als Maler, Heizer und Tonassistent bei der Defa, bevor er 1984 für eine längere Zeit zum Babelsberger Lindenpark wechselte.

Das Gitarrenmännchen als Symbol für den Traditionsclub zählte zu den bekanntesten Zeichnungen Hafemeisters, Schöpfungen wie das Hafthorn-Kneipen-Logo oder die Kinderstadtplan-Tram „Hast’n Plan“ sind Teil des Stadtbildes. Cartoons veröffentlichte er zuerst im Potsdamer Ausgehheft (PAH), später im Stadtmagazin Potz und im Schleuder-Magazin des Waschhauses. Wann er mit dem Zeichnen angefangen hat? „Ich hab schon früh meine Lehrer mit Karikaturen genervt“, sagt er.

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Von MAZonline

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