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Kinder-Lebens-Lauf in Potsdam

„In die Öffentlichkeit, was sonst im Abseits steht“: Lauf zum Thema Kinderhospiz macht Halt in Potsdam

Symbolische Fackelübergabe mit Bürgermeister Burkhard Exner (M.), den Kindern Nils (9, 2. von rechts) und Valentin (4) und mit Stefanie Lieben vom Bundesverband Kinderhospiz. sowie Jannis Wlachojiannis Geschäftsführer Kinderhilfe e.V. Foto:Irina Kirilenko

Symbolische Fackelübergabe mit Bürgermeister Burkhard Exner (M.), den Kindern Nils (9, 2. von rechts) und Valentin (4) und mit Stefanie Lieben vom Bundesverband Kinderhospiz. sowie Jannis Wlachojiannis Geschäftsführer Kinderhilfe e.V. Foto:Irina Kirilenko

Innenstadt. Rund 120 Stationen in 180 Tagen: Der Kinder-Lebens-Lauf, eine Kampagne des Bundesverbands Kinderhospiz machte am Donnerstag Halt in Potsdam. Vor dem Brandenburger Tor wurde ein Streckenabschnitt des 7000 Kilometer langen bundesweiten Laufs absolviert.

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Engels-Fackel als Symbol für den Lauf kommt nach Potsdam

Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner (SPD), der Geschäftsführer des Vereins Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder. Jannis Wlachojiannis, sowie Stefanie Lieben vom Bundesverband des Kinderhospiz vollzogen eine symbolische Fackelübergabe. Der neunjährige Nils Hofmann durfte die sogenannte Engelsfackel in Potsdam tragen.

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Burkhard Exner betonte, die wichtige Angelegenheit des Kinder-Lebens-Laufs. „Die Fackelübergabe ist eine schöne Aktion, weil sie in die Öffentlichkeit bringt, was sonst im Abseits steht. Wir sollten uns bewusst sein, dass rund 50.000 Familien in Deutschland mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind leben. Ich habe eine Riesenrespekt vor allen ehrenamtlichen Helfern, die sich zur Aufgabe gemacht haben, betroffenen Familien zu helfen.“

Belastung für Eltern schwerkranker Kinder

„Besonders alleinerziehende Elternteile von schwerkranken Kindern können schnell belastet sein“, sagte Wlachojiannis, „manchmal können Betroffene gar nicht mehr richtig arbeiten, weil sie ihre ganze Liebe und Energie ins kranke Kind stecken. Es kann passieren, dass die Betroffenen dann in ein finanzielles Existenzminimum rutschen.“ Für die schwierigen Situationen bildet der ambulante Dienst des Vereins Kinderhilfe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus, die in Berlin, Frankfurt (Oder), Potsdam und in anderen Orten im Land Brandenburg betroffene Familien begleiten und helfen.

Tour durch Deutschland über Potsdam endet am 7. Oktober in Berlin

„Heute läuft hier allerdings keiner, sondern die Kinder springen Seil. Die Idee ist, dass wir die Schritte, zur nächsten Station nach Burg im Spreewald mit Seilspringen ersetzen“, so Wlachojiannis.

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Der Kinder-Lebens-Lauf trägt seit dem Start im April in Berlin das Zeichen für Kinderhospizarbeit durch ganz Deutschland. Am Welthospiztag endet der zweite bundesweite Lauf dann am 7. Oktober wieder in Berlin.

Von Wenke Bruchmüller

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