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Verkehr in Potsdam

Parkgebühr in der Potsdamer Innenstadt erhöht: 3 Euro pro Stunde werden fällig

Stadtleben 25.04.2022 Parken in der Potsdamer Innenstadt wird teurer.

Stadtleben 25.04.2022 Parken in der Potsdamer Innenstadt wird teurer.

Potsdam. Jetzt ist es Fakt: Die Parkgebühren für die Nutzung der öffentlichen Parkplätze in der Potsdamer Innenstadt sind offiziell erhöht worden. Bis zu drei Euro pro Stunde kostet das Parken nun in einer großräumigen Parkzone, die den gesamten Stadtkern umfasst.

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Bislang lag der Tarif im Bereich zwischen Hegelallee und Charlottenstraße, sowie Luisenplatz und Bassinplatz bei zwei Euro pro Stunde, ringsherum bei 1,50 Euro. Die neue Parkzone 1 (siehe Karte) ist deutlich größer. Dadurch verdoppeln sich die Parkgebühren in manchen Straßen, etwa der Yorckstraße oder Am Kanal. Auch im übrigen Stadtgebiet wird das Parken teurer. Hier steigt der Tarif von einem Euro auf 1,50 Euro.

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Der Änderung der Parkgebühren hatte die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung auf Vorschlag der Stadtverwaltung in der Sitzung am 1. Juni 2022 ungeändert zugestimmt. "Die Veröffentlichung der Verordnung im Amtsblatt erfolgte am 23. Juni 2022; sie ist somit am 24. Juni in Kraft getreten", heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

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Autofahrer an den Rand der City lenken

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, erhofft sich durch die Maßnahme, dass die Innenstadt für Anwohnerinnen und Anwohner lebenswerter wird und für Besucherinnen und Besucher eine höhere Aufenthaltsqualität erhalten. „Zugeparkte Straßen und Plätze stehen dem offensichtlich entgegen. Mit den neuen Parkgebühren soll nicht nur die Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes, also ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, für die Fahrt in die Innenstadt attraktiver werden, sondern auch Autofahrer in die vorhandenen Parkhäuser und Tiefgaragen am Rand der Innenstadt lenken.

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Die Erhöhung der Parkgebühren und die anvisierte Ziele der Stadtverwaltung begrüßt auch Sascha Krämer, Stadtverordneter der Linken. „Der öffentliche Raum soll für die Menschen da sein und nicht für die Autos. Auf dem Weg hin zu einer lebendigen, autoarmen Innenstadt mit mehr Freiräumen und Lebensqualität ist die Erhöhung der Parkgebühren ein erster Schritt“, so Krämer gegenüber der MAZ. „Wenn wir diese Flächen für die Menschen nutzen wollen, dann gehören die Autos in die Parkhäuser oder an den Rand der Stadt auf die P+R Plätze“. Im nächsten Schritt müsse der öffentliche Nahverkehr ausgebaut und das Parkleitsystem verbessert werden, damit die Menschen von außerhalb dieses Angebot verstärkt annehmen.

Von MAZonline

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