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Umstrittene Verhüllungsaktion

„Eine Schande“: Verhüllungsstreit um entblößte Büste spitzt sich zu

Mohrenrondell

Mohrenrondell

Sanssouci. Für weiteren Diskussionsstoff sorgt die Verhüllungs-Aktion der Gleichstellungsbeauftragten im Ersten Rondell von Sanssouci. Nachdem die Grünen-Politikerin und Ex-Kustodin der Schlösserstiftung die Aktion kritisierte, meldete sich nun das Bündnis "Stadt für alle" zu Wort – und greift Hüneke an. "Die Äußerungen sind für eine grüne Stadtpolitikern eine Schande", schreibt es in seinem Online-Blog, "die Darstellung von Sklaven oder unterdrückten Volksgruppen können und dürfen nicht ,wertvoller Teil der Vielfalt' unseres Lebens sein." Letzteres hatte Hüneke mit Blick auf den künstlerischen Wert der Büste betont. Doch für "Stadt für alle" ist dies "ein Beispiel für das Herunterspielen des kolonialen und rassistischen Erbes" und ein "Reflex der Verdrängung".

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Saskia Hüneke

Saskia Hüneke

Pro und Contra zum Umgang mit historischer Kunst: Anstößige Kunst - Müssen wir handeln?

Protest gegen eine entblößte Brust

Gleichstellungsbeauftragte Martina Trauth hatte mit weiteren städtischen Beauftragten die entblößte Brust einer Afrikanerinnen-Büste im Rondell kurzzeitig mit einem Tuch bedeckt, um gegen die koloniale und erniedrigende Darstellung der Frau zu protestieren.

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Um das Rondell und seine kolonialen Wurzeln hatte es schon in der Vergangenheit Streit gegeben. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hatte daraufhin eine Informationstafel angebracht und dem Kunst-Ensemble seinen ursprünglichen Namen "Erstes Rondell" wiedergegeben.

Von Alexander Engels

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