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Prostitution in Groß Glienicke

Potsdam will gegen Straßenstrich vorgehen

Der Straßenstrich Groß Glienicke.

Der Straßenstrich Groß Glienicke.

Groß Glienicke. Das neue Prostituiertenschutzgesetz das am 1. Juli 2017 in den Kommunen in Kraft tritt, könnte dem Straßenstrich im Potsdamer Ortsteil Groß Glienicke einen Riegel vorschieben. „Die neue Gesetzgebung ermöglicht den Behörden vor Ort mehr Kontrollmöglichkeiten“, erklärte Potsdams Gleichstellungsbeauftragte Martina Trauth-Koschnick am Freitag. Sie sei davon überzeugt, dass es dann auch möglich sein wird, etwas gegen den Straßenstrich am Ortsausgang von Groß Glienicke zu unternehmen, der bei Anwohnern schon länger für Ärger sorgt. Der Ortsbeirat hatte vorgeschlagen, einen Sperrkreis für Prostitution im Umkreis von 750 Metern einzurichten.

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Straßenstrich bei Groß Glienicke

Leicht bekleidet stehen sie am Straßenrand, ihre Hotpants und Lederstiefel fallen beim Vorbeifahren sofort auf: Am Straßenrand der Landesstraße 20 zwischen Groß Glienicke und Seeburg stehen immer wieder Prostituierte und bieten ihre Dienste an.

Mit dem neuen Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes gebe es nun eine neue Rechtsgrundlage für den Vorstoß, erklärt die Stadt in einer Antwort an den Ortsbeirat. Handlungsmöglichkeiten würden aktuell geprüft. „Das Gesetz holt das Thema endlich aus der Schmuddelecke“, ergänzt Trauth-Koschnick, denn in erster Linie zielt es darauf ab, Prostituierte besser zu schützen und höhere Auflagen für Betreiber von Prostitutionsgewerben zu verhängen.

Von Marion Kaufmann

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