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Sanierung läuft weiter

Wundzentrum Potsdam zieht ins Haus St. Josef am Park Sanssouci

Vor 160 Jahren gebaut: das historische St. Josefs-Haus in Potsdam.

Vor 160 Jahren gebaut: das historische St. Josefs-Haus in Potsdam.

Potsdam. Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten ist es so weit: Der erste Mieter ist in das historische Josefs-Haus auf dem Campus des St.-Josefs-Krankenhauses der Alexianer eingezogen. Das WZ-WundZentrum Potsdam hat nach dem Umzug seine neuen Räumlichkeiten auf dem Campus in der Brandenburger Vorstadt eröffnet.

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Menschen in Potsdam und Umgebung mit chronischen und schwer heilenden Wunden, wie beispielsweise dem „offenen Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüren (Dekubitus) oder dem diabetischen Fuß können sich ab sofort in den neuen Behandlungsräumen an der Allee nach Sanssouci behandeln lassen. André Lantin, Geschäftsführer und Gründer der WZ-WundZentren GmbH, freut sich, dass für die Behandlungen nun neue und größere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

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Von einer offiziellen Wiedereröffnung des gesamten Gebäudes kann jedoch noch keine Rede sein. Zwar sei die Sanierung inzwischen so weit fortgeschritten, dass in den kommenden Wochen erste Mieter einziehen können, doch noch gebe es jede Menge zu tun, so Krankenhaussprecher Benjamin Stengl am Montag gegenüber der MAZ.

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Noch keinen Termin für Eröffnungsfeier

Nicht zuletzt aufgrund eines Vandalismusschadens im Erdgeschoss Anfang Juli wurde der Zeitplan der Sanierung immer wieder durcheinandergebracht. Von einer erfolgreich abgeschlossenen Sanierung könne man daher erst dann sprechen, wenn der temporäre Containerbau mitten auf dem Campus zurückgebaut und die alleinstehende Kubatur des Hauses St. Josef erreicht sei. Man hoffe, dies Ende September zu erreichen. Bis zur feierlichen Eröffnung des Hauses gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde Peter und Paul werden somit noch einige Wochen vergehen, einen offiziellen Termin gibt es allerdings noch nicht.

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Weitere Mieter folgen in den kommenden Wochen

Die Zahl der Mieter in dem Gebäude wird sich in dieser Zeit jedoch weiter erhöhen. Neben dem Wundzentrum Potsdam werden in den kommenden Wochen unter anderem die Tagesintensivpflege der Comcura, eine zweite geriatrische Tagesklinik des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin (EZA), das Schlaflabor Potsdam von Dr. Hans Grundig und die gastroenterologische Praxis von Dr. Harald Grümmer in das Gebäude ziehen, so Stengl.

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Das Josefs-Haus war 1867 errichtet, über Jahrzehnte hinweg erweitertet und in den 1930er Jahren aufgestockt worden. Aufgrund der schlechten Bausubstanz waren umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig, die sich immer wieder in die Länge zogen. Ursprünglich wollten die Alexianer bereits Ende 2018 die Wiedereröffnung feiern, dann wurde die Fertigstellung zum Jahreswechsel 2021/2022 angepeilt.

Von MAZonline

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