Debatte um Parkeintritt

Potsdamer Politiker wollen Runden Tisch zu Parkeintritt

Kostet der Parkbesuch bald Geld?

Kostet der Parkbesuch bald Geld?

Potsdam. SPD und Sozial-Linke in der Stadtverordnetenversammlung wollen gemeinsam nach einem Weg suchen, einen möglichen Parkeintritt für den Park Sanssouci zu verhindern. Das haben Sascha Krämer (Sozial.Linke) und Uwe Adler (SPD) am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt.

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Potsdamer Kooperation will Streit beilegen

Zuletzt waren die Fraktionen uneins zur jährlichen Millionenzahlung der Stadt an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) gewesen: Die Stiftung sagt, eine Einstellung der Zahlung würde quasi zwingend Eintrittskosten für die Potsdamer bedeuten. SPD und Grüne hatten sich dafür ausgesprochen, sich der Stiftung zu beugen, alle anderen Fraktionen sind dagegen – auch die Sozial.Linken, die mit den Befürwortern allerdings die Rathauskooperation bilden.

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Diese „besondere Herausforderung innerhalb der Kooperation, wenn es um das Thema des freien Eintritts geht“, beschreiben Adler und Krämer als „Einigkeit im Ziel und die Suche nach einem gemeinsamen Weg“.

Runder Tisch zur Klärung

„Wir alle wollen, dass die Parks der SPSG auf dem Gebiet der Landeshauptstadt auch weiterhin ohne Eintritt sind“, teilen Adler und Krämer mit. Politische Differenzen gebe es noch über die Absicht zur Fortführung der Finanzierung des Pflegebedarfs und in Bezug auf die adressatenbestimmten Pflichten. „Die einen sehen die Stiftungsgeber in der Verantwortung, andere letztmalig die Landeshauptstadt Potsdam“, so die Mitteilung.

Streits in den sozialen Medien und der Presse würden die Sache nicht voranbringen. Deshalb schlagen die beiden Stadtverordneten einen Runden Tisch von Verwaltung und Kommunalpolitik zur künftigen Finanzierung des Mehrbedarfs der Parkpflege zu klären. So wolle man nun gemeinsam verhindern, dass die Potsdamer in Zukunft für den Parkspaziergang zahlen müssen.

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