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Wohnungsnot in Potsdam

Potsdamer SPD lehnt Mietendeckel für Pro Potsdam ab

Sarah Zalfen, Co-Vorsitzende der SPD-Fraktion, mit Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD).

Sarah Zalfen, Co-Vorsitzende der SPD-Fraktion, mit Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD).

Potsdam. Die Potsdamer Sozialdemokraten lehnen den Mietendeckel für die städtische Wohnungsbaugesellschaft Pro Potsdam ab. Nachdem die Linkspartei den Mietendeckel am Wochenende zum "wichtigen Beitrag" der Pro-Potsdam-Politik erklärt hatte, warnt die SPD-Fraktion am Montag: "Wer glaubt, dass sich durch einen Mietendeckel die Wohnungsmarktsituation in Potsdam entspannt, irrt und erweist der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern einen Bärendienst", so Co-Fraktionschefin Sarah Zalfen.

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SPD: Pro Potsdam dürfen für Bauprogramm keine Steine in den Weg gelegt werden

„Mit einem Mietendeckel wird keine einzige neue Wohnung gebaut – schon gar keine bezahlbare, da von einem Mietendeckel private Investoren nicht betroffen sind. Die reiben sich bei weniger Konkurrenz durch das kommunale Wohnungsbauunternehmen die Hände“, sagt Zalfen. Mit Blick auf die Preisentwicklung, den Fachkräftemangel und Engpässe beim Baumaterial dürften der Pro Potsdam keine weiteren Steine in den Weg gelegt werden.

Die SPD plädiert zur Lösung der Wohnungsnot zudem für vermehrte Wohnungen im Modulbauverfahren, wie die Pro Potsdam sie gerade für Stern, Drewitz und Golm angekündigt hat. Dort entstehen 400 Wohnungen. Es handelt sich hierbei nicht um Container-Notlösungen, sondern um vollwertige Wohnungen, die perspektivisch nicht nur Ukraine-Geflüchteten helfen, sondern Potsdamern zur Verfügung stehen. Die SPD-Stadtverordnete und Architektin Babette Reimers erklärt: „Solche Wohnprojekte müssen in allen Teilen der Stadt entstehen. Das kann aber nur eine gesunde, auf soliden finanziellen Füßen stehende Pro Potsdam leisten.“

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Das Unternehmen selbst warnt vor den Belastungen durch einen Mietendeckel, da dann Instandhaltung und Wohnungsneubau nicht mehr finanzierbar wären.

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