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Stadtklima

Potsdams Alter Markt wartet weiter auf Begrünung

Der Alte Markt bleibt voerst unbegrünt.

Der Alte Markt bleibt voerst unbegrünt.

Innenstadt. Der steinerne Alte Markt wird bis auf weiteres nicht begrünt – erst wenn die Baumaßnahmen am Block III abgeschlossen sind, werden einzelne Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas sowie zum Schattenspenden umgesetzt. Das ist das Ergebnis einer Diskussion im Bauausschuss am Dienstagabend. Die Verwaltung erklärte, dass es „konkrete Überlegungen“ und Verhandlungen zu Baumpflanzungen an der Nikolaikirche gebe, doch das sei erst nach Abschluss der Hochbauarbeiten sinnvoll. Angekündigt wurden zusätzliche Sitzgelegenheiten rund um den Landtag.

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CDU plädiert für erste Maßnahmen, die auch der Denkmalschutz erlaubt

Abgelehnt wurde seitens der Verwaltung und des Ausschusses ein Vorstoß der CDU, die nach historischem Vorbild Kugel-Orangen in Kübeln aufstellen möchte – und zwar beiderseits des Fortunaportals auf dem Marktplatz und auf den Seitenflügeln des Portals direkt auf dem Landtagsgebäude. Dazu hieß es, es gebe kein Geld für Kübelpflanzungen, „weder für Anschaffung, noch für die aufwendige Pflege oder Unterbringung im Winter“. Willo Göpel, sachkundiger Einwohner der CDU im Bauausschuss, erklärte, dass die Stadt für diese Pflanzungen kein Geld bereitstellen müsse. Der Stadtschlossverein würde sich um Pflanzen und Pflege kümmern und sei auch in Gesprächen mit der Landtagsverwaltung.

Auf den Seitenflügen beiderseits des Fortunaportals könnten Kugelorangen in Kübeln stehen – die Verwaltung will das nicht.

Auf den Seitenflügen beiderseits des Fortunaportals könnten Kugelorangen in Kübeln stehen – die Verwaltung will das nicht.

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Göpel schlug zudem vor, die möglichen Maßnahmen im Bereich vom Alten Markt, dem Steubenplatz, sowie im Lustgarten und vor dem Filmmuseum in zwei verschiedene Listen zu trennen: In einem ersten Schritt könne man Begrünung dort umsetzen, wo auch das Einverständnis der Denkmalpflege vorliegt. Ein Beispiel: Rund um die Ringerkolonnaden zwischen Stadtschloss und Filmmuseum könnten Beete mit kniehoher Einfassung angelegt werden – auch um den Vandalismus an den Ringerfiguren einzudämmen. „Das ist Konsens mit der Denkmalpflege“, so Göpel. Alle strittigen Punkte, etwa eine Entsiegelung der Betonsteine im Lustgarten, sollten nachrangig umgesetzt werden. Der Bauausschuss lehnte die Ergänzungen allerdings mehrheitlich ab.

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