Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Saal im Neuen Palais wieder offen

So schön ist der neue Grottensaal

Der Grottensaal wurde restauriert.

Der Grottensaal ist restauriert worden und wieder zugänglich.

Potsdam. Der äußerst eigenwillig ausgeschmückte Grottensaal im Neuen Palais von Potsdam-Sanssouci ist nach jahrelanger Restaurierung wieder zu bewundern. Ihn zieren mehr als 24.000 Minerale, Erze, Edel- und Halbedelsteine, Fossilien, Muscheln, Schnecken und vielfarbige Schlacken. „Eine unserer Hauptattraktionen im Unesco-Weltkulturerbe steht wieder offen“, sagte Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, am Dienstag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Mit großem Aufwand war der Raum seit Mai 2013 restauriert und saniert worden. Der Wandschmuck wurde gereinigt und ausgebessert, etwa 1200 Applikationen mussten ersetzt werden. Stücke wurden neu angekauft oder fanden sich noch in den Depots.

Sanierung hat rund 5,9 Millionen Euro gekostet

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Neue Palais entstand nach Plänen von Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786). Er ließ das Schloss mit etwa 970 Zimmern in Rekordzeit bauen, wobei der Monarch Baupfusch bewusst in Kauf nahm. Vor allem die lädierte Holzbalkendecke zwischen Grotten- und dem darüber liegenden Marmorsaal stellte die Restauratoren vor große Herausforderungen. Für die umfangreiche Instandsetzung werden etwa 5,9 Millionen Euro veranschlagt. Im kommenden Jahr soll der Marmorsaal wieder zu besichtigen sein.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sicherte zu, sich beim Bundestag für die Fortsetzung des Sonderinvestitionsprogramms (Masterplan) für die preußischen Schlösser einzusetzen. „Mit dem Unesco-Weltkulturerbe muss pfleglich umgegangen werden“, sagte sie. Die finanzielle Last sei aber von Bund und Ländern zu tragen. Das Neue Palais zähle mit der vollständig erhaltenen originalen Substanz und Ausstattung zu den wertvollsten Schlossanlagen der Welt.

Von 2008 bis 2017 stehen bereits 155 Millionen Euro bereit. Die Hälfte kommt vom Bund, den Rest teilen sich die Länder Brandenburg und Berlin. Generaldirektor Dorgerloh bezifferte den finanziellen Bedarf in den kommenden Jahren mit etwa einer Milliarde Euro.

dpa

Mehr aus Potsdam

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken