Integration in Potsdam

Stadt würdigt Lotsendienst für Migranten

Im Filmgymnasium Potsdam wurde am Sonntag der 15. Integrationspreis der Landeshauptstatt Potsdam vergeben, hier an die Social Impact GmbH mit Oberbürgermeister Mike Schubert (l.) und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Pete Heuer (r.).

Im Filmgymnasium Potsdam wurde am Sonntag der 15. Integrationspreis der Landeshauptstatt Potsdam vergeben, hier an die Social Impact GmbH mit Oberbürgermeister Mike Schubert (l.) und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Pete Heuer (r.).

Berliner Vorstadt. Zum 15. Mal hat die Stadt Potsdam am Sonntag gemeinsam mit der ProPotsdam GmbH im Babelsberger Filmgymnasium den Integrationspreis verliehen. Gewonnen hat in diesem Jahr das Projekt „Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten im Land Brandenburg“ der Social Impact gGmbH. Das Projektes unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund beim Aufbau eines eigenen Unternehmens. Der Preis ist dotiert mit 1000 Euro.

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Der zweite Preis (600 Euro) ging an den Verein „Neue Kulturwege“ für das Projekt „Kultür Tandem“. Den dritten Preis (400 Euro) gewann „Start with a Friend e.V.“ für das Projekt „Freundschaftliches Begegnungsprojekt auf Augenhöhe für Menschen, die neu in Deutschland starten“. Die ProPotsdam verlieh zudem zwei „Sonderpreise Nachbarschaft“. Der „Sonderpreis 1“ ging an das Projekt: „Die Welt verstehen lernen – the world´s langest lesson“, in Trägerschaft einer Willkommensklasse der Berufsvorbereitenden Oberschule „Pierre de Coubertin“. Den „Sonderpreis 2“ erhielt die Waschhaus Potsdam gGmbH mit dem Projekt „Heimatsounds – Andorra 2019/ eine Frage der Identität – Was ist Heimat? Was wird Heimat sein?“

Der Integrationspreis wurde 2005 von den Mitgliedern des damaligen Ausländerbeirates initiiert, von den Stadtverordneten unterstützt und beschlossen und mit einem Preisgeld von insgesamt 1000 Euro ausgestattet. Das Preisgeld wurde 2017 auf 2000 Euro erhöht. Mit der Auslobung des Preises verfolgt die Stadt das Ziel, besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration zu würdigen. Potsdamer Träger, Vereine, Initiativen, Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Betriebe und andere Organisationen wurden aufgerufen, sich zu bewerben. Die ProPotsdam stiftet alljährlich den „Sonderpreis Nachbarschaft“, mit dem Projekt gewürdigt werden, die dem täglichen guten nachbarschaftlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen dienen.

Von MAZ-online

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