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Potsdam

Tanz in den Trümmern der alten FH

Tänzerin auf der Abrissbaustelle der alten Fachhochschule in der Potsdamer Innenstadt.

Tänzerin auf der Abrissbaustelle der alten Fachhochschule in der Potsdamer Innenstadt.

Innenstadt. Tänzer in den letzten Trümmern der alten Fachhochschule sind das Titelmotiv eines Multimedia-Tanzprojektes, das am Donnerstag und Freitag im Saal des Potsdam-Museums präsentiert wird. Entstanden ist die Aufnahme im Spätsommer. Am Beispiel der Potsdamer Mitte untersuchten Kinder der Grundschule am Priesterweg unter Regie von Tanzpädagogin Marita Erxleben gemeinsam mit Profis den Wandel der wachsenden Stadt. Die zentrale Frage der Werkstatt richtete sich an die Teilnehmer selbst: „Was sehe ich in meiner Stadt und wo ist mein Platz?“

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Tänzer vor der Installation „Perspektivwechsel“.

Tänzer vor der Installation „Perspektivwechsel“.

In Zusammenarbeit mit der Bühnenmalerin Jacqueline Teschner, der Video- und Tonkünstlerin Yeni Harkányi, der Theaterpädagogin Sylvia Hermann und dem Lichtdesigner Silvio Schneider wurde eine Installation entwickelt, die das Werden der Mitte in Kunst übersetzt. Zentrale Elemente in dem abgedunkelten Raum sind zwei Tafeln, eine mit dem blass aufgetragenen Stillleben von Nikolaikirche und Fortunaportal, die andere mit bewegten Bildern der Potsdamer Stadtmitte aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Der abgedunkelte Saal wird mit Lichteffekten bespielt.

Der abgedunkelte Saal wird mit Lichteffekten bespielt.

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Die Installation ist ein Beitrag zur Sonderausstellung "Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe", mit der das Potsdam-Museum das Aufbegehren von Künstlern der Moderne gegen die engen Konventionen der Gesellschaft und des Kunstbetriebes vor 100 Jahren nachzeichnet. Komplettiert wird die Installation am Donnerstag um 17.30 und 18.30 Uhr, sowie am Freitag um 10 Uhr mit einer Tanzperformance, die aus dem Saal hinüberführt in die Räume der Sonderausstellung.

Die Installation ist am Donnerstag von 10 bis 21 Uhr und am Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Für die Sonderausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne“ des Potsdam-Museums gilt am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr freier Eintritt.

Von Volker Oelschläger

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