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Corona

Zahl der Corona-Patienten in Potsdamer Krankenhäusern weiter hoch

Die Corona-Regeln wurden erneut aufgeweicht. Die Maskenpflicht im Einzelhandel entfällt.

Die Corona-Regeln wurden erneut aufgeweicht. Die Maskenpflicht im Einzelhandel entfällt.

Potsdam. Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 in Brandenburg liegt weiter im roten Bereich der Warnampel des Landes. Der Wert neuer Patienten pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug am Montag 6,12, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Dies entsprach im Vergleich zum Freitag (6,56) einem leichten Rückgang.

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Aktuell werden den Angaben zufolge 638 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus (allein in Potsdam 68) behandelt. Davon befinden sich 62 (fünf davon in Potsdam – vier mehr als vor dem Wochenende) in intensivmedizinischer Behandlung, 38 müssen beatmet werden. Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern betrug 9 Prozent, womit die Warnampel hier noch Grün zeigt.

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Mindestens einmal geimpft sind laut Ministerium in Brandenburg 69,4 Prozent der Bevölkerung, als vollständig geimpft gelten 69 Prozent. Darüber hinaus haben 51,8 Prozent der Brandenburger eine Auffrischungsimpfung erhalten.

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Rückgang der Inzidenz-Werte

Die brandenburgische Landeshauptstadt hat am Wochenende wie gewöhnlich keine aktuellen Zahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. In Potsdam wurden seit Beginn der Pandemie 46.903 Corona-Fälle bestätigt. Rein statistisch hat sich demnach bisher etwas mehr als ein Viertel der Potsdamer Bevölkerung mit dem Coronavirus angesteckt.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam liegt aktuell bei 1059,8 – mehr als 300 Punkte weniger als in der Vorwoche – und damit etwas höher als der brandenburgische Inzidenz-Wert insgesamt.

In den vergangenen sieben Tagen bestätigte das RKI 1034,9 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen im Land. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1315,4 gelegen. Brandenburg ist damit bundesweit das Flächenland mit der niedrigsten Zahl. Den höchsten Wert im Land gibt es derzeit in Cottbus (1779,3), den niedrigsten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (557,2). Fachleute gehen davon aus, dass eine hohe Zahl von Fällen nicht amtlich erfasst wird.

Gesundheitsausschuss stimmt neuer Corona-Verordnung zu

Der Gesundheitsausschuss im Brandenburger Landtag hat am Montag erwartungsgemäß der neuen Corona-Verordnung der rot-schwarz-grünen Landesregierung zugestimmt. Weitere Corona-Auflagen sind seit Sonntag weggefallen, wie die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) in Gaststätten, Theatern und Kinos oder die Maskenpflicht in Schulen und im Handel.

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FFP2-Masken müssen hingegen weiter unter anderem bei Fahrten in öffentlichen Bussen und Bahnen oder beim Besuch von Krankenhäusern und Pflegeheimen getragen werden. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) betonte, dass die Landesregierung das Corona-Geschehen weiter genau beobachten werde.

Großteil trägt weiter Maske

Wie in Potsdam so auch in anderen Teilen Brandenburgs und Berlin: Trotz weggefallener Maskenpflicht im Einzelhandel bleiben die Menschen rund um die Bundeshauptstadt beim Einkaufen vorsichtig.

„80 bis 90 Prozent unserer Kundinnen und Kunden in Berlin und Brandenburg haben beim Einkaufen am Montag weiterhin eine Maske getragen“, sagte Nils Busch-Petersen, Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg. „Es bleibt eine sehr hohe Bereitschaft, sich und andere auf freiwilliger Basis zu schützen.“ Es gebe auch manche Einzelhändler, die an der Maskenpflicht für die Kundschaft im eigenen Geschäft festhielten.

In der Hauptstadt war die Maskenpflicht in Geschäften bereits am Freitag gefallen und am Sonntag dann in den meisten anderen Bundesländern. Dort war der Einkauf in Geschäften mit Sonntagsöffnung bereits am Wochenende ohne Maske möglich, etwa an Bahnhöfen.

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Kritik an der bis 30. April geltenden neuen Verordnung kam von der Opposition. Der Linke-Landtagsabgeordnete Ronny Kretschmer kritisierte, dass gegen den Rat von Medizinern, die Maskenpflicht nicht flächendecken aufzuheben, verstoßen werde. Die AfD-Landtagsabgeordnete Birgit Bessin bezeichnete die Verordnung als halbherzig. Man hätte sich früher dafür entscheiden müssen, den Bürger Eigenverantwortung zuzutrauen, sagte sie.

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Weniger aktuelle Zahlen

An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden. Die Stadt Potsdam aktualisiert seit dem 28. März 2022 nur noch am Montag, Mittwoch und Freitag das Corona-Update.

„Der gefundene Weg ist spät, aber gut“, sagte Petér Vida, Vorsitzender der Fraktion BVB/Freie Wähler, der sich der Stimme enthielt. Es sei wichtig, dass die Menschen nun Rücksicht aufeinander nehmen würden.

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Von MAZonline/ dpa

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