Prignitz

Feuerwehren aus der Prignitz rückten nach Jüterbog aus

Prignitzer Einsatzleute am Donnerstag bei ihrer Ankunft in Frankenförde bei Jüterbog.

Prignitzer Einsatzleute am Donnerstag bei ihrer Ankunft in Frankenförde bei Jüterbog.

Prignitz. Feuerwehrleute aus der Prignitz rückten zum Waldbrand nach Jüterbog aus, das bestätigte der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Lehmann am Mittwochabend. 79 Einsatzkräfte aus allen Bereichen der Prignitz haben sich am Donnerstagmorgen um fünf Uhr mit 25 Fahrzeugen auf den Weg gemacht, darunter auch Helfer und Technik des Deutschen Roten Kreuzes.

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Im Landkreis Teltow-Fläming kämpft die Feuerwehr seit Montag auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog gegen das Feuer. Es brennen mehr als 750 Hektar. "Eine konkrete Aufgabe haben wir noch nicht", so Volker Lehmann. Für 24 Stunden – von neun bis neun Uhr – werden die Feuerwehrleute aus der Prignitz dort im Einsatz sein.

Wehrführer kamen zur Besprechung zusammen

Wie die Ortsfeuerwehr Kunow auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, haben am Mittwochnachmittag um 14.45 Uhr alle Feuerwehrleute in der Prignitz über ihren Meldeempfänger die Info erhalten, sich vorzubereiten. Am Abend kamen alle Wehrführer in Perleberg zusammen. Dort hat das Land offiziell die Unterstützung aus dem Landkreis angefordert.

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Alarmiert ist die sogenannte Brandschutzeinheit, die es in jedem brandenburgischen Landkreis gibt. Erst im vergangenen Jahr rückten die Prignitzer Kräfte im August zum verheerenden Waldbrand nach Treuenbrietzen aus. Dort standen damals rund 400 Hektar Wald in Flammen. Eine erneute Alarmierung nach dem Einsatz am Donnerstag ist möglich.

Feuerwehr Wittenberge mit zwei Fahrzeugen dabei

Wie die Feuerwehr Wittenberge auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, wird sich die elbstädtische Wehr mit sechs Kameraden und zwei Fahrzeugen an dieser Mission beteiligen. Deren Tanklöschfahrzeug verfügt über einen Löschwasserbehälter von 4.500 Liter und ist durch seine Singlebereifung für unwegsames Gelände geeignet.

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Aufgrund der Beschaffung eines neuen Fahrzeugs sollte es eigentlich in diesem Jahr außer Dienst gestellt werden. Durch seine effektive Leistungsfähigkeit, welche das Tanklöschfahrzeug bei den Waldbränden in Treuenbrietzen und Seehausen im vergangen Jahr unter Beweis stelle, entschied sich die Stadt, das Feuerwehrfahrzeug mit großem Wasserbehälter weiterhin im Dienst zu behalten.

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Bundespolizei und Bundeswehr im Einsatz

Neben Feuerwehreinheiten aus ganz Brandenburg kommen in Jüterbog auch Hubschrauber der Bundespolizei und die Bundeswehr zum Einsatz. Der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, spricht von einem der größten Waldbrände seit den 1970er-Jahren. Seit nunmehr 48 Stunden sind über 120 Einsatzkräfte dauerhaft in Jüterbog aktiv.

Von Marcus J. Pfeiffer

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