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Umweltschutz

Öko-Zertifikat „Natur im Garten“ geht nach Brüsenhagen, Teetz, Wittstock, Linow, Rüthnick, Ellershagen

Staatssekretärin Anja Boudon (l.) überreichte Jörg und Petra Schneider in ihrem Garten in Brüsenhagen die Plakette "Natur im Garten".

Staatssekretärin Anja Boudon (l.) überreichte Jörg und Petra Schneider in ihrem Garten in Brüsenhagen die Plakette "Natur im Garten".

Brüsenhagen. Im Garten der Wittstocker Rosenfreunde Petra und Jörg Schneider wurden offiziell die ersten fünf Plaketten der Aktion „Natur im Garten“ überreicht, die im Land Brandenburg vergeben wurden.

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Außer den Gastgebern konnten auch Elvira Gwozdz und Harald Flachshaar aus Ellershagen, ebenfalls Mitglieder im Freundeskreis Wittstock der Deutschen Rosengesellschaft, sowie Reintraut Gloe aus Rüthnick, Maik Misch aus Linow sowie Stephan Lehmann aus Teetz die Zertifizierung für ihre Gärten erringen.

Plakette „Natur im Garten“: Igel für Verzicht auf Pflanzenschutzmittel

Dies wurde unter anderem durch Martina Grade vom Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe vorgenommen, wobei es „Igel“ für umweltfreundliche Gärten gab.

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Für die Übergabe der Plaketten rückte nun sogar Staatssekretärin Anja Boudon aus dem brandenburgischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Brüsenhagen an.

Martina Grade vom Biosphärenreservat in Rühstädt mit Staatssekretärin Anja Boudon und den zertifizierten Gartenbesitzern Elvira Gwozdz und Harald Flachshaar, beide aus Ellershagen.

Martina Grade vom Biosphärenreservat in Rühstädt mit Staatssekretärin Anja Boudon und den zertifizierten Gartenbesitzern Elvira Gwozdz und Harald Flachshaar, beide aus Ellershagen.

Jeder von ihnen hat in den vergangenen Jahren viel dafür getan, um die für die Zertifizierung erforderlichen Kriterien zu erfüllen. Einen oder zwei Igel gab es für den Verzicht auf jede Form von synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie auf den Verzicht von Torf oder torfhaltiger Erde.

Ausdrücklich gefordert sind „wilde“ Ecken mit Totholz und Steinhaufen, Wiesen mit Wildkräutern, Kompostwirtschaft und die Verwendung von Pflanzen und Gehölzen, die vor allem Vögeln, Insekten und Kleintieren ihre Lebens- und Rückzugsmöglichkeit sowie Nahrung bieten.

Jörg und Petra Schneider in Brüsenhagen haben Plakette „Natur im Garten“

„Wir leben schon seit Jahrzehnten so“, sagt Jörg Schneider. Für ihn ist die Plakette „Natur im Garten“ eine Anerkennung dafür, was er und seine Frau Petra in vielen Jahren aufgebaut haben.

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Sie halten Nutztiere und bauen ihr eigenes Obst und Gemüse an. Die Kräuter für die Küche kommen von Petra Schneiders artenreichem Kräuterbeet. Für sie selbstverständlich findet diese Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur statt. Was zum Beispiel die Tiere hinter sich fallen lassen, kommt als Dünger auf die Beete.

Jörg Schneider in Brüsenhagen mag es natürlich im Garten

Dass nicht nur der Schaugarten, sondern auch der wirtschaftliche Teil des Gartens „ordentlich“ aussieht, ist Jörg besonders wichtig: „Auch ein gut gestalteter und gepflegter Garten kann im Sinne der Natur funktionieren.“ Oder anders herum: „Es muss nicht wild aussehen, was natürlich ist.“ Mit Stolz verweist er auf die zahlreichen hier brütenden Wildvogelarten und die Insekten, die sich hier offenbar sehr wohl fühlen.

Ines Lehmann strebt zusammen mit anderen Rosenfreunden bereits seit fünf Jahren nach dieser sichtbaren Form der Anerkennung. Bisher hat es für ihren und Andreas’ Garten in Blesendorf aus unterschiedlichen Gründen noch nicht geklappt. Der Hauptgrund liegt darin, dass diese aus Österreich kommende Aktion im Land Brandenburg gerade erst offiziell etabliert wurde.

Rosenfreunde Wittstock werden weitere Plaketten bekommen

Es gab erst eine Ausbildung von Zertifizierern, im Vorsommer, und einfach noch nicht genug Zeit für die Begutachtungen. Ines Lehmann: „Interessant und wichtig ist diese Entwicklung, weil gerade Privatgärten ein großes Potenzial für die Vielfalt in der Natur darstellen.“

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Somit sind also immerhin bereits drei Gärten von Rosenfreunden als naturfreundlich gekennzeichnet. Und sicher ist: Weitere werden folgen. Das Interesse ist groß.

Von MAZonline

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