Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Neue Technik

Perleberg: Warnsirenen noch nicht einsatzbereit

Die neuen Sirenen (Symbolfoto) sollen die Bevölkerung im Notfall vorwarnen. In Perleberg verzögert sich die Installation jedoch.

Die neuen Sirenen (Symbolfoto) sollen die Bevölkerung im Notfall vorwarnen. In Perleberg verzögert sich die Installation jedoch.

Perleberg. In der Perleberger Kernstadt sollten am 1. Juli an drei Standorten Sirenen für den Zivilschutz errichtet worden. Konkret sollte es die Hagenstraße 12 (Verwaltungsgebäude des Kreiskrankenhauses), die Heinrich-Heine-Straße 43 E (Wohnblock der GWG) und die Feldstraße 95 (Schlauchturm des Feuerwehrtechnischen Zentrums) betreffen. So weit die Theorie.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lieferengpass verzögert Einbau der neuen Technik

In der Praxis gestaltete sich das dann schwierig: „Die geplante Inbetriebnahme der Sirenen ist nicht erfolgt, da der zugesicherte Einbau des Funkempfängers, der zur Alarmierung der Sirenen nötig ist, seitens der Fachfirma aufgrund nicht erfolgen konnte“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, die als Grund dafür Lieferengpässe anführt. Auch die geplante Probe zur Warnung und Entwarnung der Bevölkerung am 18. Juli muss somit verschoben werden.

Probetermin verschoben

Über einen neuen Termin zur Probe werde umgehend informiert, sobald der Einbau des Funkempfängers vorgenommen ist, heißt es weiter. Acht weitere Fördermittelanträge sind bereits für den Bau der Sirenen in den Perleberger Ortsteilen gestellt worden, von denen einer in Höhe von 17 350 Euro für den Ortsteil Quitzow genehmigt wurde. Die Errichtung dieser Sirene ist bereits in Planung und soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall ertönt die Sirene eine Minute lang mit einem auf und ab schallenden Ton. Dieses Zeichen bedeutet, dass man Fernseher oder Radio einschalten soll. Sofern Internet verfügbar ist, kann man sich auch im weltweiten Netz informieren, was zu tun ist. Zur Entwarnung ertönt dann ein einminütiger Dauerton. Die Sirenen sind allerdings nur ein Teil des Warnsystems. Empfehlenswert ist es auch Warn-Apps herunterzuladen – etwa die Unwetterapp des Deutschen Wetterdienstes oder "Nina".

Bundesweiter Warntag am 18. September

Zusätzlich werden die Sirenen künftig auch bei bestimmten Einsätzen der Feuerwehr ausgelöst, wenn eine Information der Bevölkerung über den Einsatz der Feuerwehr sinnvoll ist oder eine Gefahr für die Bevölkerung entstehen könnte. Dabei ertönt die Sirene drei Mal. Zur Überprüfung der Funktionsbereitschaft der Sirenen gibt es einen Probealarm, der an jedem dritten Mittwoch im Monat um 12 Uhr ausgelöst wird. Dabei ertönen die Sirenen für zwölf Sekunden.

Der nächste bundesweite Warntag findet im September statt. Mit Blick auf diesen Termin sollten am 18. Juli auch die Perleberger Sirenen einem Testlauf unterzogen werden – nun müssen noch ein wenig warten.

Von MAZonline

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Spiele entdecken