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Verkehrsberuhigung

Pritzwalk stellt Tempo-Displays vor seinen Schulen auf

Die neuen, interaktiven Displays kommunizieren prak-tisch mit dem Autofahrer, etwa an der Quandtschule im Hainholzweg: Wer 30 km/h und weniger fährt, bekommt ein grünes Danke.

Die neuen, interaktiven Displays kommunizieren prak-tisch mit dem Autofahrer, etwa an der Quandtschule im Hainholzweg: Wer 30 km/h und weniger fährt, bekommt ein grünes Danke.

Pritzwalk. Wer sich vor Pritzwalker Schulen an die Verkehrsregeln – nämlich Tempo 30 – hält, wird ab jetzt mit einem „Danke“ belohnt: Um den Schutz der Kinder vor Schulen und Kindertagesstätten zu erhöhen, wurden hochmoderne Dialog-Displays zur Reduzierung der Geschwindigkeit aufgestellt. „Diese Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte zeigen Wirkung und können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Kinder leisten“, ist Bürgermeister Ronald Thiel überzeugt.

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Pritzwalk setzt damit pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen im Stadtgebiet um. Die Dialog-Displays werden vor der Herbert-Quandt-Grundschule im Hainholzweg, vor dem Gymnasium beziehungsweise am Krankenhaus im Giesensdorfer Weg, in der Ortsdurchfahrt der B 189 in Kemnitz in Höhe der Bushaltestelle sowie etwas später in der Ortsdurchfahrt der L 111 Steffenshagen in Höhe der Kita „Hummelburg“ aufgestellt.

Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule ist schon verkehrsberuhigt

An der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule ist kein Standort vorgesehen. Im Bereich von Schule, Hort Regenbogenhaus und Kita Kinderland gibt es in der Straße Zur Hainholzmühle bereits sehr wirkungsvolle verkehrsberuhigende Maßnahmen in Form von Berliner Kissen. Das sind fest installierte Bodenwellen, die sich mit dem Pkw nur sehr langsam passieren lassen.

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Falls an anderen Orten Bedarf entsteht, kann zusätzlich ein flexibles Dialog-Display eingerichtet werden. Die Dialog-Displays mit Kinderbildern reagieren individuell auf jeden Kraftfahrer. Bei angepasster Geschwindigkeit bekommt der Verkehrsteilnehmer ein „Danke“ in grüner LED-Schrift angezeigt.

Geschwindigkeit der Fahrzeuge wird ermittelt

Bei überhöhter Geschwindigkeit leuchtet ein rotes „Langsam“ auf. Das soll bei motorisierten Verkehrsteilnehmern die Aufmerksamkeit steigern und sie veranlassen, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Im Gegensatz zu den Smiley-Tafeln soll hierbei kein Gewöhnungseffekt entstehen.

Um die nachhaltige Wirkung der Dialog-Displays zu kontrollieren, wird durch einen Frontradarsensor die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ermittelt und in einer zentralen Datenbank ausgewertet. So kann die Stadt schnell reagieren, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30 ständig oder häufig überschritten wird. Die ausgewerteten Daten können zum Beispiel der Polizei oder dem Land-kreis mit der Bitte übergeben werden, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.

Infos werden fürs Pritzwalker Mobilitätskonzept genutzt

Außerdem werden die ermittelten Informationen Eingang in das städtische Mobilitätskonzept finden, das im Amt für Stadtentwicklung bearbeitet wird, so Amtsleiter Halldor Lugowski.

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Von MAZonline

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