Lesung

Ein Roman namens „Mitterndorf“: Autorin liest im Stadtsalon Safari in Wittenberge

Michaela Maria Müller, Autorin und Journalistin aus Berlin.

Michaela Maria Müller, Autorin und Journalistin aus Berlin.

Wittenberge. Der Stadtsalon Safari eröffnet seine diesjährige Veranstaltungssaison am 29. April mit einer Lesung von Michaela Maria Müller aus ihrem neuesten Roman Mitterndorf. Die in Berlin lebende Autorin und Journalistin, selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, beleuchtet im Buch dörfliche Strukturen in Bezug auf eine Umweltkatastrophe.

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Michaela Maria Müller hat einen Teil des Romans in Wittenberge geschrieben, als sie während des Projektes „Summer of Pioneers“ zeitweise in der Prignitz lebte. Als Elblandwerkerin ist sie weiterhin der Prignitz und den Menschen verbunden. Die Autorin signiert am Ende Bücher, die vor Ort am Büchertisch der Wittenberger Buchhandlung Lesezeichen gekauft werden können.

Autorin aus Berlin kommt nach Wittenberge

Der Roman Mitterndorf spielt im April 1986. Die siebzehnjährige Resa arbeitet bei ihrem Vater auf dem Fischerhof, einem der letzten verbliebenen Bauernhöfe in der Gegend. Sie will den Hof nicht übernehmen, hat jedoch keine Ahnung, wie sie das ihrem Vater beibringen soll. Als es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU kommt und der Fallout auch der Landwirtschaft in Deutschland schweren Schaden zuzufügen droht, setzt sich die Erkenntnis durch, dass neue Zeiten anbrechen. Anhand alter Dokumente erfährt Resa endlich mehr über die Vergangenheit des Hofes und ihre Familie, und der schweigsame Vater beginnt, sich den Fragen seiner Tochter zu stellen.

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Michaela Maria Müller lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Sie arbeitete nach einer Ausbildung zur Verlagskauffrau als Buchhändlerin in München und New York und studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Reportagen, Interviews und Essays erscheinen in renommierten Zeitungen – unter anderem in der Zeit, der taz, der Süddeutschen Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung und im Merkur.

Der Eintritt zur Lesung ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Anmeldungen sind erwünscht und per E-Mail unter hallo@stadtsalon-safari.de möglich.

Von MAZonline

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