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Zellendorf

Bessere Trainingsbedingungen

Das Vereinsgelände des Zellendorfer SV.

Das Vereinsgelände des Zellendorfer SV.

Zellendorf. Kicken zu jeder Jahreszeit – für die Fußballer vom Zellendorfer SV soll das bald möglich sein. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Niedergörsdorf wurde die Beantragung von Fördermitteln für den Bau eines Kunstrasenplatzes einstimmig beschlossen.

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Die Maßnahme ersetzt im diesjährigen Haushaltsplan die Sanierung der Zellendorfer Feuerwache, da sich Gemeinde und Kameraden bisher nicht auf einen Kompromiss einigen konnten (die MAZ berichtete).

Suche nach Unterstützern

Die Gesamtkosten für den nun eingeplanten Kunstrasenplatz liegen bei rund 205 000 Euro. Dabei werden knapp 154 000 Euro aus Fördermitteln im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und Leader finanziert. Die übrigen 51 000 Euro muss der Zellendorfer SV selbst aufbringen.

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Um dies zu schaffen, arbeiten die Mitglieder derzeit fleißig daran, genügend Geld über Sponsoren zusammenzubekommen. „Unser Jugendsozialarbeiter Peter Baade hat bereits ein Schreiben dazu verfasst“, erklärte Kämmerin Martina Schlanke.

Keine optimalen Bedingungen

Der Fußballverein besteht zurzeit aus rund 200 Mitgliedern, 120 davon sind in der Kinder- und Jugendabteilung. „Wir haben neun Kindermannschaften, eine Männer- und eine Altherrenmanschaft“, berichtet Ronny Heinrich. Der Vereinspräsident ist stolz auf seine Zellendorfer Kicker. „Unsere Mannschaften spielen alle oben mit. Für die Region ist das schon ein ziemlich großer Erfolg“, so Heinrich.

Mit dem Erfolg steigen aber auch die Anforderungen. Um im Winter trainieren zu können und den Echtrasenplatz zu schonen, müssen die Trainingsgruppen derzeit noch auf Turnhallen ausweichen. Für Kreisligamannschaften seien das jedoch „keine optimalen Bedingungen“, sagt Ronny Heinrich.

Ein Kunstrasenplatz sei deshalb notwendig. Die Verwaltung sieht das genauso. Auch von anderen Sportvereinen aus der Gemeinde gab es für das Vorhaben viel Zuspruch.

Neuer Platz hat viele Vorteile

1750 Quadratmeter groß soll der neue Kunstrasenplatz werden. Die Größe entspricht etwa der Hälfte eines normalen Großfeldes. Im Vergleich zu herkömmlichen Spielplätzen hat der Kunstrasen den Vorteil, dass er auch in der Frost- und Tauperiode bespielbar ist.

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Neben dem Rasenbelag wird außerdem ein aus mehreren Schichten bestehender frostunempfindlicher Untergrund geschaffen. Er stellt das Fundament des Spielfeldes dar. Der Belag selbst besteht aus einem Trägergewebe mit Kunststoffgarnen. Deren Zwischenräume sind mit Sand- und Gummigranulat befüllt. Damit wird eine Wasserdurchlässigkeit erzielt.

Das alles klingt vielversprechend. Doch zunächst müssen die Zellendorfer Kicker erst einmal ordentlich Spenden sammeln.

Von Isabelle Richter

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