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Gemeindevertretung

Hitzige Diskussion in der Einwohnerfragestunde Blankenfelde-Mahlow

Einige Waldblicker sorgen sich um die Sicherheit auf Straßen und Wegen nach Regenfällen – andere sorgen sich um Trockenheit.

Einige Waldblicker sorgen sich um die Sicherheit auf Straßen und Wegen nach Regenfällen – andere sorgen sich um Trockenheit.

Blankenfelde-Mahlow. Die Gemeindevertretersitzung in Blankenfelde-Mahlow ist zum wiederholten Mal wegen technischer Probleme abgebrochen worden. Weil die Mikrofone im Mahlower Vereinshaus immer wieder ausgingen, entschieden sich die Kommunalpolitiker dazu, die Sitzung zu verschieben.

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Das Problem ist: Auch wenn die Menschen im Raum die Diskussion eventuell auch ohne Mikrofon verfolgen können, sind die Kommunalpolitiker dann im Livestream nicht zu hören, den die Gemeinde seit dem Herbst anbietet. Mit dem Online-Video sollten auch Bürgerinnen und Bürger an der Gemeindevertretung beteiligt werden können, die wegen Corona nicht an den Sitzungsort kommen wollen.

Doch die Technik am Donnerstagabend streikte – und das nicht zum ersten Mal. Immer wieder in den vergangenen Monaten setzten die Mikrofone aus, auch andere Sitzungen wurden deswegen schon abgebrochen.

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Großes Thema Waldblick wird verschoben

Für die zahlreich ins Vereinshaus gekommenen Bürgerinnen und Bürger am Donnerstagabend war der Abbruch ärgerlich. Die meisten wollten vor allem eine Diskussion hören: die um das Verkehrs- und Regenentwässerungskonzept für das Areal Waldblick, über das als letzten Punkt abgestimmt werden sollte.

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Die Sitzung wurde allerdings erst nach der Einwohnerfragestunde beendet. Mehrere Bürgerinnen und Bürger äußerten sich daher noch zu dem Projekt im Ortsteil Waldblick – dabei wurde es teilweise hitzig. Redner wurden von Rufen von Gemeindevertretern unterbrochen und zum Schweigen aufgefordert. Ihnen wurde vorgeworfen, die Unwahrheit öffentlich zu verbreiten.

Streit um Regenentwässerungskonzept: Anwohner äußern sich für beide Seiten

Gekommen war unter anderem Peter Jankowski, Beisitzer im Vorstand des Bürgervereins Waldblick. Der Verein hatte Anfang der Woche einen Flyer mit seinen Ansichten zum Thema entworfen und im Ortsteil verteilt, sowie den Gemeindevertretern und den Medien zukommen lassen. Darin sprechen sie sich für eine zügige Umsetzung des Vorhabens aus.

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Dem entgegen stehen die Meinungen anderer Anwohner – allen voran die Initiative Waldblick und dessen Vorsitzender Peter Abend. Sie befürchten, die geplante Regenentwässerung werde dazu führen, dass generell die Niederschläge über den Lüttkesee in Nord- und Ostsee abtransportiert und so ganz Waldblick entwässert würde. Auch dazu äußerten sich einige Anwohner in der Fragestunde.

Eine Entscheidung zu dem Thema ist nun aber vorerst vertagt. Eventuell fällt sie am kommenden Dienstag, 5. Juli, ab 19 Uhr im Vereinshaus Mahlow. Dann wird die Gemeindevertretersitzung nachgeholt.

Von Lisa Neugebauer

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