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Frankenförde/<wbr>Jüterbog

Der Brand ist gelöscht, die Vorsicht bleibt

In Brand geratene Feuerwehrschläuche liegen noch im Wald herum.

In Brand geratene Feuerwehrschläuche liegen noch im Wald herum.

Frankenförde. Das so genannte Großschadensereignis ist Geschichte. Eine Woche lang hatten hunderte von Einsatzkräften gegen den Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog-West gekämpft. Mit Erfolg. Am Sonntagabend konnte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) gegen 21 Uhr die Gefahrenlage für beendet erklären. Bis dahin hatten noch zwei Hubschrauber der Bundespolizei die Brandbekämpfung unterstützt. Bis Mitternacht wurde weiter vom Boden aus versucht, weiterhin aktive Glutnester zu löschen. Um 22 Uhr ging noch einmal zur Vorsicht der Hubschrauber der Landespolizei mit seiner Wärmebildkamera in die Luft. Gegen 23 Uhr wurde es noch mal unruhig, als ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, dann aber vom Kampfmittelbeseitigungsdienst als ungefährlich eingestuft wurde. Auch flackerte es trotz aller Bemühungen an einer Stelle immer wieder auf, an der wohl Dachpappe und Teer herumlagen.

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Die Situation ist unter Kontrolle

„Die Situation ist unter Kontrolle, es besteht keine Gefährdung mehr“, sagte Kreisbrandmeister Tino Gausche. Nach vielen Worten des Dankes und der Anerkennung an alle Beteiligten sagte die Landrätin aber: „Ich wünsche mir so was nicht noch einmal.“

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Damit traf sie die Stimmung der Anwesenden, auch wenn diese anderes befürchten. „Die Klimaforschung prognostiziert etwas anderes“, meinte Gausche.

Jüterbog und Nuthe-Urstromtal übernehmen

Die Verantwortung für das Waldbrandgebiet ging wieder an die betroffenen Gemeinden Jüterbog und Nuthe-Urstromtal über. Gausche inspizierte mit deren Brandmeistern Michael Rinderle und Mathias Richter sowie dem Eigentümervertreter Andreas Meißner von der Stiftung Naturlandschaften noch einmal das Brandgebiet. Beschlossen wurde, dass beide Kommunen mit jeweils zwei Löschfahrzeugen einen Randstreifen weiter beobachten. „Aller Voraussicht nach“, teilte Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (WsJ) der MAZ mit, „wird es in der Nacht keine Wache mehr geben, weil doch alles deutlich heruntergebrannt ist.“

Daran war auch etwas der Regen beteiligt, der in der Nacht zum Pfingstmontag gefallen war. Es war zwar nur schätzungsweise ein Liter pro Quadratmeter, so Gausche, aber immerhin. Weitere Gewitterschauer waren angekündigt.

Von Hartmut F. Reck

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