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Ludwigsfelde

Grundstein für neues Bettenhaus gelegt

Petra Reiß, Kaufmännische Direktorin, steckte eine aktuelle MAZ in die Hülse für den Grundstein. Neben ihr waren der Ärztliche Direktor Burkhard Schult (M.), Pflegedirektorin Sandra Fleischer und Christiane Neumann (l.), Geschäftsführerin des Unternehmensbereichs Gesundheit.

Petra Reiß, Kaufmännische Direktorin, steckte eine aktuelle MAZ in die Hülse für den Grundstein. Neben ihr waren der Ärztliche Direktor Burkhard Schult (M.), Pflegedirektorin Sandra Fleischer und Christiane Neumann (l.), Geschäftsführerin des Unternehmensbereichs Gesundheit.

Ludwigsfelde.„Ein lang gehegter Traum wird wahr“, freute sich Burkhard Schult, der ärztliche Direktor des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow am Mittwoch. An diesem Tag war die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Krankenhauses. An der Südwestseite entstehen in den kommenden Monaten ein Bettenhaus für die Chirurgie, eine neue Rettungsstelle sowie Räume für die Radiologie. Vorgestern wurde im Beisein vieler Krankenhausmitarbeiter und Gäste die neue Etappe des Bauvorhabens im feierlichen Rahmen eingeläutet.

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Groß war die Freude auch deshalb, weil es nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit nun vorangeht. „Unsere Ausdauer und unsere Zuversicht wurden auf eine harte Probe gestellt, nun ist der Baulärm wie Musik in den Ohren“, sagte auch Pfarrer Matthias Blume, Theologischer Vorstand des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, in seiner Andacht zu Beginn der Feierlichkeiten.

Wartezeiten in Notaufnahme sollen sich bald verkürzen

„Das ist ein großer Qualitätsgewinn für die ambulante und stationäre Notfallversorgung in Ludwigsfelde“, sagte der ärztliche Direktor. Er gehe davon aus, dass sich Dank besserer Bedingungen die Wartezeiten in der Notaufnahme bald verkürzen werden.

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Bevor die sogenannte Zeitkapsel mit einer Urkunde, der Tagesausgabe der Märkischen Allgemeinen und mehreren Münzen feierlich zwischen den Steinen versenkt und vermauert wurde, richtete sich unter anderem Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) mit einem Grußwort an die Gäste. „Als Kreisverwaltung Teltow-Fläming haben wir in den vergangenen Jahren aufmerksam und mit großem Interesse die Entwicklung des Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow verfolgt. Was als Poliklinik mit Bettenstation für die ansässigen Industrieunternehmen begann, ist heute ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Grundversorgung. Wir schätzen es als zeitgemäße und fachlich kompetente Einrichtung der Grundversorgung, die ein vollstationärer Dienstleister für die gesamte Region ist.“

Aushängeschild für Ludwigsfelde

Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (SPD) betonte stolz die gemeinsame Entwicklung: „Das Krankenhaus ist mit seinen jährlich rund 10 000 stationären Patienten nicht nur in medizinischer Hinsicht für die Stadt bedeutsam, sondern auch ein Aushängeschild für Ludwigsfelde.“

Der Neubau des Krankenhauses wird künftig auf drei Ebenen Platz für insgesamt 99 Betten bieten. Er ist notwendig, da das in den 1980er-Jahren errichtete chirurgische Bettenhaus nicht mehr den Erfordernissen eines modernen Krankenhauses entspricht.

Moderne Ein- und Zweibettzimmer

Während das MRT schon im Herbst dieses Jahres den Betrieb in den neuen Räumlichkeiten aufnehmen soll, ist der Einzug der Patienten für den Sommer 2019 vorgesehen. Die modernen Ein- und Zweibettzimmer werden mit eigenen sanitären Anlagen ausgestattet. Die Baukosten werden rund 16,25 Millionen Euro betragen.

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Von Marina Ujlaki

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