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Jüterbog

Viertes Sommerfest der Begegnung ausgerichtet

Kreatives Miteinander beim Fest der Begegnung.

Kreatives Miteinander beim Fest der Begegnung.

Jüterbog. Musik verbindet die Menschen. Das 4. Sommerfest der Begegnung im Jugendclub Jüterbog II stand ganz im Sinne dieses Gedankens. Mit mitreißenden Rhythmen und Körper-Percussion eröffneten die jungen Musiker der Kreismusikschulgruppe „Trommelfieber“ das diesjährige Sommerfest.

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Organisatorin Mechthild Falk von der Flüchtlingshilfe Jüterbog war berührt von der Verbundenheit der Besucher. „Es ist schön zu erleben, dass auch Zugewanderte, die inzwischen nicht mehr in Jüterbog wohnen, heute den Weg hierher gefunden haben“, sagte die Pfarrerin.

Babak Barzi kam vor drei Jahren als Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland. „Ich arbeite inzwischen als Übersetzer in Jüterbog und Luckenwalde und unterstütze, wo es mir möglich ist“, sagte der Iraner. Ins Gespräch kommen, spielen, sich begegnen war Ziel des Festes und das Konzept ging auf.

Persische Salate, syrische Fleischgerichte

Bereits das Buffet gab mit persischen Salaten, syrischen Fleischgerichten, kenianischen Kuchen und anderen kulinarischen Genüssen einen Blick in die weite Welt. Währenddessen draußen zahlreiche Besucher aller Nationalitäten mutig die Kletterwand des Kreissportbundes Potsdam-Mittelmark erklommen.

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Beifall gab es dazu für traditionelle Tänze der Trachtengruppe aus Dahme. „Es braucht immer wieder solche Orte der Begegnung, damit Integration gelingt und fremd nicht fremd bleibt“, sagte Christiane Witt, Integrationsbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming. Sie ist sich sicher: „Gelebte Integration gelingt nur, wenn auch die entsprechende Führungsebene dahinter steht.“ Neben den engagierten Ehrenamtlichen wird das Sommerfest sowohl von der Stadt Jüterbog als auch vom Verein für soziale Selbstvereinigung getragen.

Kreishandwerkerschaft wirbt für Ausbildungsberufe

Vilma Trempler, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming, macht sich im Projekt „Brandenburg – Deine Chance“ stark für die Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten von Geflüchteten im Landkreis. Die Ausbildungsleiterin nutzte das Sommerfest, um Kontakte zu knüpfen. „Wir versuchen bei den jungen Zugewanderten Anknüpfungspunkte zu finden, die sie zu einer Ausbildung führen, je nachdem, in welcher Lebensphase sie sich gerade befinden“, sagte Vilma Trempler.

„Jüterbog ist bunter geworden und nur eine menschenfreundliche Stadt, in der sich neue oder fremde Leute willkommen fühlen, lockt auch Touristen, neue Bewohner und neue Geschäftsleute an“, hält Mechthild Falk fest. Falk Kubitza (SPD), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Jüterbog, ergänzte: „Ziel soll es sein, sich als Gemeinschaft zu fühlen und aufeinander zuzugehen.“ Dies sei ein Wunsch für die Stadt, der laut Kubitza über diesen Tag hinaus geht.

Von Stefanie Domin

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