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Nachwuchs-Gewinnung

Dahme: knapp 40 Unternehmen bei Ausbildungsmesse dabei

Die Polizei ist seit vielen Jahren mit ihren vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Dahme mit einem eigenen Stand vertreten.

Die Polizei ist seit vielen Jahren mit ihren vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Dahme mit einem eigenen Stand vertreten.

Dahme. Die Dahmer Otto-Unverdorben-Schule hat sich seit ihrer Umwandlung von einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe zur Oberschule intensiv darum bemüht, sich verstärkt auf den Schwerpunkt des sogenannten Praxislernens zu orientieren. Zu den Ergebnissen, auf die Schulleiter Henri Kuhl besonders stolz ist, gehören – neben der Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region – die Ausbildungsmessen und die heute Assessment Center genannten Bewerbungstrainings.

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Dahmer Messe war gut besucht

Knapp 40 Unternehmen waren gekommen, um sich auf dem Schulgelände den Schülern und potenziellen Bewerbern auf einen Praktikums-, Ausbildungs- oder auch Ferienjobplatz vorzustellen. „Die Zahl der Unternehmen, die daran teilnehmen möchten, liegt seit Jahren etwa auf gleichem Niveau. Manche waren schon mehrfach hier, aber etwa die Hälfte war zum ersten Mal hier und ist dafür zum Teil weit gereist“, schildert Kuhl. Neben kleinen und großen Unternehmen aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule waren auch Firmen und Behörden aus dem Norden des Landkreises, den Nachbarlandkreisen Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie aus Oberhavel zur mittlerweile zehnten Ausbildungsmesse angereist.

Die Palette der sich präsentierenden Unternehmen war groß und reichte vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen.

Die Palette der sich präsentierenden Unternehmen war groß und reichte vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen.

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Die Zeiten, da sich die Aussteller dabei lediglich mit einem kleinen Infostand und ein paar Flyern auf dem Tisch begnügten, sind lange vorbei. "Das Bild der Ausbildungsmesse hat sich deutlich gewandelt, und es ist zu spüren, wie bedeutsam das Thema der Nachwuchsgewinnung für alle geworden ist", beschreibt Personalchefin Anne Dastig von der Dahmer Maschinenbau-GmbH ihre Beobachtungen. "Das mitgebrachte Equipment ist gewachsen und es wird mit viel Liebe an den Ständen gebaut", sagt Dastig und meint damit bei weitem nicht nur das eigene Unternehmen.

Dahmer Maschinenbau-GmbH hat viel zu bieten

Mit der kessen Überschrift „Wir erwarten Nachwuchs, denn Maschinenbau fetzt“, buhlte das Unternehmen an gleich zwei aufwendig eingerichteten Technikständen um die Gunst der Oberschüler. Neben den Berufen des Zerspanungs- und Industriemechanikers gibt es auch Hoffnung auf Nachwuchs bei den Mechatronikern und bei den Industrie- und Büromanagementkaufleuten. Auch der Bachelor in den Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen gehört zum Ausbildungsangebot.

Am Vormittag probten die Zehntklässler, worauf es beim Bewerbungsgespräch ankommt.

Am Vormittag probten die Zehntklässler, worauf es beim Bewerbungsgespräch ankommt.

„Die Spannweite, ob und wie sehr sich Jugendliche über ihren späteren Beruf Gedanken machen, ist sehr groß“, schildert Dastig das Ergebnis der Messe. Mit einem an Ort und Stelle unterschriebenen Praktikumsvertrag hat sich der Aufwand aus ihrer Sicht schon mal gelohnt.

„Ich gehe hier heute eindeutig mit mehr Wissen raus, als ich reingegangen bin und weiß jetzt bei vielen Berufen, welche Voraussetzungen man dafür braucht“, fasst die 15-jährige Paula nach ihrem Rundgang und unzähligen Gesprächen zusammen. Ihr größtes Interesse galt dabei allem, was mit Tieren und Landwirtschaft zu tun hat. „Ich habe selbst zwei Pferde und bin gerne und viel in der Natur unterwegs, weshalb ich später gerne auch beruflich etwas in dieser Richtung machen würde“, erzählt Paula. Mit inzwischen zwei absolvierten Praktika im Kuhstall hat sie bereits eine ziemlich konkrete Vorstellung von dem, was sie dabei erwartet.

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Das Passende war noch nicht dabei

Nicht ganz so zufrieden mit dem Messeangebot war hingegen ihre gleichaltrige Freundin Ylva, die sich eher für den Bereich Wellness und Kosmetik interessiert, dafür aber keine Aussteller fand. „Interessant war es aber trotzdem, und ich habe viel darüber gelernt, was in den Betrieben so passiert, wovon man als Außenstehender sonst nichts erfährt“, so die Schülerin.

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