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Bein gebrochen

Findelkatze „Gipsy“ muss operiert werden – Tierheim sammelt Spenden

Tierheim-Mitarbeiterin Kathrin Schön „Gipsy“. Die Katze ist verletzt und muss operiert werden.

Tierheim-Mitarbeiterin Kathrin Schön „Gipsy“. Die Katze ist verletzt und muss operiert werden.

Luckenwalde. Ob die kleine grau-weiß-getigerte Findelkatze im Luckenwalder Tierheim "Am Bürgerhof" tatsächlich einen Namen hat, ist nicht bekannt. Aber Tierheimmitarbeiterin Kathrin Schön hat sie liebevoll auf den Namen "Gipsy" getauft. "Sie ist ganz zutraulich und verschmust", sagt die 36-Jährige. "Gipsy" braucht allerdings Hilfe, denn sie kann sich nicht richtig bewegen.

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Das junge Tier hat in seinem kurzen Leben offenbar schon schlimme Erfahrungen machen müssen. Die Katze ist verletzt und herrenlos im Luckenwalder Tierheim gelandet.

Tierheimmitarbeiterin Kathrin Schön mit Katze „Gipsy“. Das Tier ist verletzt, aber zutraulich.

Tierheimmitarbeiterin Kathrin Schön mit Katze „Gipsy“. Das Tier ist verletzt, aber zutraulich.

Bauarbeiter hatten sie bei in Klausdorf in der Gemeinde am Mellensee über mehrere Tage beobachtet. Die junge Katze lahmte und bewegte sich kaum von der Stelle. Die Männer informierten das Ordnungsamt, die Behörde wiederum verständigte das Tierheim.

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Bei der tierärztlichen Röntgen-Untersuchung wurde festgestellt: „Gipsy“ hat sich das linke Hinterbein gebrochen. „Der Bruch ist nicht ganz frisch, sondern etwa zwei Wochen her“, sagt Tierheimchefin Waltraud Lenz. „Aber laut Aussage der Tierärztin muss sie dringend operiert werden, weil sich das Kätzchen noch im Wachstum befindet“, sagt Waltraud Lenz. Eine Nichtbehandlung hätte fatale Folgen.

Katze „Gipsy“ befindet sich noch in Quarantäne und ist neugierig.

Katze „Gipsy“ befindet sich noch in Quarantäne und ist neugierig.

Das Alter des zierlichen Vierbeiners wird auf 16 Wochen geschätzt. Über die Ursache des Bruchs kann nur spekuliert werden, möglicherweise wurde das Tier angefahren oder misshandelt. Die Operation, die in der Luckenwalder Tierarztpraxis in der Trebbiner Straße durchgeführt werden kann, kostet rund 600 Euro.

Doch so viel Geld kann weder das Tierheim aufbringen noch sieht sich die Gemeinde dazu im Stande. Und ein Eigentümer, der in diesem Fall eigentlich zur Kasse gebeten würde, ist nicht zu finden. „,Gipsy’ wurde einfach ihrem Schicksal überlassen, und offensichtlich wird sie von niemandem vermisst“, erzählt Kathrin Schön.

Jede kleine Spende hilft

Deshalb bittet das Tierheim um Spenden, um dem Katzenmädchen endlich Linderung zu verschaffen. „Jeder noch so kleine Beitrag hilft“, wirbt Waltraud Lenz. Das Geld kann bar oder auf ein extra Spendenkonto eingezahlt werden; Spendenquittungen werden bei Bedarf ausgestellt.

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Wenn „Gipsys“ Bruch ausgeheilt ist, kann sie an ein neues Zuhause vermittelt werden. Derzeit warten acht Katzen und ein Hund auf einen neuen Besitzer, außerdem beherbergt der Gnadenhof 25 Katzen, die nicht mehr vermittelt werden können.

Kontakt: www.tierheim-luckenwalde.de oder Telefon 0 33 71/63 20 33.

Von Elinor Wenke

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