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Ludwigsfelde

Extra-Tagung zu Eltern-Protesten

Aus dieser Ludwigsfelder Kita – „Benjamin Blümchen" an der Schulstraße – sollen 40 mehr als zwei Jahre alte Kinder ausziehen, damit die Zuzugsstadt anderen Eltern überhaupt einen Kita-Platz anbieten  kann.

Aus dieser Ludwigsfelder Kita – „Benjamin Blümchen" an der Schulstraße – sollen 40 mehr als zwei Jahre alte Kinder ausziehen, damit die Zuzugsstadt anderen Eltern überhaupt einen Kita-Platz anbieten kann.

Ludwigsfelde. Zu einer Sondersitzung treffen sich die Stadtverordneten von Ludwisfelde in der kommenden Woche: Sie tagen am Dienstag, dem 19. Februar, ab 18 Uhr im Rathaussaal. Und das vor allem, um Eltern angemessen antworten zu können, die mit Petitionen gegen den Umzug ihrer Kinder aus der Kita „Benjamin Blümchen“ an der Schulstraße in die zeitweilige Kita City-Treff an der Klausenerstraße protestieren.

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Wie berichtet sieht die Verwaltung den Umzug von 40 „Benjamin-Blümchen“-Kindern, die älter als zwei Jahre sind, als einzige Chance, um ihrer Pflicht zur Schaffung von ausreichend Kita-Plätzen nachzukommen. Denn in der temporären City-Treff-Kita gilt die Betriebserlaubnis nur für Kinder ab zwei Jahre. 26 betroffene Familien schrieben Petitionen.

Kita-Eltern in Ludwigsfelde beschwören die Stadtverordneten, dem zeitweiligen Umzug ihrer Kinder aus der Kita "Benjamin Blümchen" in die Kita C

Kita-Eltern in Ludwigsfelde beschwören die Stadtverordneten, dem zeitweiligen Umzug ihrer Kinder aus der Kita "Benjamin Blümchen" in die Kita City Treff nicht zuzustimmen, sie hatten bereits mehr als zwei Dutzend Petitionen an sie geschrieben.

Eltern, die nun nicht protestieren, gingen zum Teil selbst in die frühere Kita, deren Gebäude seit 1993 vor allem Vereins- und Jugendtreff ist. Ohne den Umzug der 40 Kinder müsste die Stadt Eltern, die ihre Kinder für März zur Betreuung anmelden, vorerst auf eine Warteliste setzen.

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Die protestierenden Eltern hatten sich zum Teil auch an übergeordnete Behörden gewandt, um ihre Kinder vor Lärm und Feinstaub im Schatten der Autobahn zu schützen.

Es soll 26 Antworten geben

Die Verwaltung wird den Stadtverordneten Antwort-Vorschläge vorlegen, die Volksvertreter stimmen darüber ab, erläuterten Bürgermeister Andreas Igel (SPD) und Fachbereichsleiter Paul Niepalla am Dienstagabend im Sozialausschuss das Verfahren.

Diese Petitionen sind nicht identisch. Deshalb, so Igel, habe die Verwaltung alle 26 Schreiben in Textbausteine zerlegt, auf jedes Detail werde eingegangen. So könne mit einem Schreiben allen geantwortet werden.

Paul Niepalla, im Rathaus Ludwigsfelde als Fachbereichsleiter verantwortlich für die Bereiche Soziales, Familien, Sport und Kultur

Paul Niepalla, im Rathaus Ludwigsfelde als Fachbereichsleiter verantwortlich für die Bereiche Soziales, Familien, Sport und Kultur.

„Aber ansonsten hätten wir tatsächlich 26 Schreiben mit einer Länge von einer halben Seite bis zu sechs Seiten verfassen müssen“, sagte Igel, was angesichts der Personalsituation nicht leistbar sei. Allerdings fehlten zu einigen Punkten noch Antworten, etwa vom Landesumweltamt.

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„Was passiert, wenn die Stadtverordneten Ihren Antwort-Vorschlag am 19. ablehnen?“ Das fragte Stadtverordnete Cornelia Hafenmeyer (Die Linke/Filu). „Entscheidend ist die Betriebserlaubnis“, sagt Fachbereichsleiter Niepalla.

Er bitte natürlich um Zustimmung, doch haben übergeordnete Behörden wegen der Eltern-Proteste Bedenken, „dann können wir nicht handeln“. Dann müsste die Stadt neue Betreuungswünsche ab März ablehnen.

Von Jutta Abromeit

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