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Prominenter Gast in Ludwigsfelde

Familienministerin Franziska Giffey besucht das Waldhaus

Familienministerin Giffey im Gespräch mit Waldhaus-Koordinator Henri Vogel (mi.) und Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (re.).

Familienministerin Giffey im Gespräch mit Waldhaus-Koordinator Henri Vogel (mi.) und Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (re.).

Ludwigsfelde. Für die Teilnehmer im Smartphone- und Tablet-Anfängerkurs, den Frank Wenzel vom Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Ludwigsfelder Waldhaus anbietet, ist der Montagvormittag ein besonderer gewesen: Denn statt technischer Geräte lagen belegte Brötchen und Obst vor ihnen auf dem Tisch.

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Für sie, aber vor allem für den erwarteten Besuch: Für 9.30 Uhr hatte sich nicht nur Bürgermeister Andreas Igel (SPD), sondern neben der Bundestagsabgeordneten Manja Schüle (SPD) auch Familienministerin Franziska Giffey (SPD) angekündigt.

„Wir wollen ihr einen Einblick geben, wie vielfältig und schön unser Haus ist“, sagte Waldhaus-Leiterin Heidi Hübner, die den prominenten Besuch gemeinsam mit Koordinator Henri Vogel begrüßte, bevor als erste Station eine Gesprächsrunde mit den Frauen des Smartphone- und Tablet-Anfängerkurses anstand.

Franziska Giffey kommt mit Ludwigsfeldern ins Gespräch

Hier interessierte sich Giffey vor allem für die Ost-West-Biografien der Anwesenden, die mehrheitlich Ludwigsfelde aus DDR- und Wendezeit kennen, aber auch die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben, die die SPD-Politikerin als „beeindruckend“ bezeichnete.

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Dabei zeigte sich die Familienministerin auch solidarisch mit den Berührungsängsten der Kursteilnehmer bei technischen Geräten: „Ich bin auch immer überrascht, was mein Sohn mir für neue Funktionen zeigt. Er ist absoluter Teil der Generation ,Wisch und Weg’“, sagte die 40-Jährige.

Franziska Giffey war an den Biografien der Kursteilnehmer interessiert und wie sie den Wandel vom getrennten zum vereinten Deutschland erlebt haben

Franziska Giffey war an den Biografien der Kursteilnehmer interessiert und wie sie den Wandel vom getrennten zum vereinten Deutschland erlebt haben.

Sie erfuhr, dass der Kurs für manche Teilnehmer zum Teil etwas Besonderes ist: Eine ehemalige Krankenschwester, die seit 1980 in Ludwigsfelde lebt, erzählte von ihrer Demenzerkrankung und wie sie durch das Angebot im Waldhaus nicht nur Tablet-Computer besser kennengelernt, sondern durch den Menschenkontakt auch neues Selbstbewusstsein getankt hat.

Selbstbewusstsein, das sie nun nutzen möchte, um den Gehirnjogging-Kurs zu machen, bei dem die geistige Leistungsfähigkeit im Zentrum steht.

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Waldhaus in Ludwigsfelde für Franziska Giffey ein Positivbeispiel

Nach der Gesprächsrunde geht es für Giffey, Schüle und Igel eine Etage höher. Dort überraschen sie die Rückengymnastikrunde, die der Ludwigsfelder Frauenstammtisch dort jeden Montag veranstaltet.

Hier ergreift Giffey kurzerhand die Initiative und macht zusammen mit Manja Schüle und Bürgermeister Andreas Igel einige Rückendehnungsübungen mit, bevor Henri Vogel als Waldhaus-Koordinator ihr weitere Angebote des Hauses zeigt: Sie schauen im Projektraum des interkulturellen Treffpunks „Esperanca“ und in der Lebensmittelausgabe des Vereins Solbra.

Während ihres Besuchs überraschten Bundestagsabgeordnete Manja Schüle (re) und Franziska Giffey (mi) auch einen Rückengymnastikkurs des Ludwi

Während ihres Besuchs überraschten Bundestagsabgeordnete Manja Schüle (re.) und Franziska Giffey (mi.) auch einen Rückengymnastikkurs des Ludwigsfelder Frauenstammtischs.

„Eine Einrichtung wie das Waldhaus ist ein Positivbeispiel für das Gemeinde- und Stadtleben. Es ist toll zu sehen, wie die Menschen hier ins Gespräch kommen und die Einrichtung das generationsübergreifende Begegnen fördert“, sagte Giffey zum Ende ihres rund einstündigen Besuchs.

Den dürften nicht nur die anwesenden Ludwigsfelder so schnell nicht vergessen. Auch Waldhaus-Leiterin Heidi Hübner hat der Besuch froh gemacht hat: „Der Besuch von Frau Giffey ist eine enorme Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte die 61-Jährige. „Und dass sie sich für unsere Belange interessiert und zugehört hat, hat mich beeindruckt.“

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Von Fabian Lamster

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