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Ludwigsfelde Kommentar

Kompromisse für Kinder

Die städtische Kita "Benjamin Blümchen" in Ludwigsfelde

Die städtische Kita "Benjamin Blümchen" in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde. Geht es um Kinder, wird die Diskussion oft hochemotional. Na klar, es geht um die künftige Generation und ihr Wohl. Und: Weder bei Bund und Land noch in der Stadt Ludwigsfelde wollte oder konnte man absehen, was demografischer Wandel praktisch heißt. In Ludwigsfelde hat noch vor wenigen Jahren niemand Alarm geschlagen, dass Kita- und Schulplätze dermaßen knapp werden. Das ist Kritik in Richtung Rathaus und Stadtverordnete. Doch was einige Eltern der von den Umzugsplänen betroffenen "Benjamin Blümchen"-Kinder jetzt veranstalten, geht sehr weit. Sie wollen ihre Kinder um jeden Preis im angestammten Haus, dem gemütlicheren, behalten. Das ist zu verstehen. Nur: Erreichen sie ihr Ziel, bekommen andere Eltern erst mal gar keinen Kitaplatz. Kompromissvorschläge lauten: Nutzung von Containern oder anderen Räumen. Aber eine entsprechende Erlaubnis dauert. Selbst mit einer Stadtrat-Sondersitzung bleibt das Problem ein bis zwei Jahre bestehen. Doch die Kitaplätze fehlen, und zwar jetzt.

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Von Jutta Abromeit

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