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Luckenwalde

Nachfolge in der DRK-Chef-Etage geregelt

Der derzeitige DRK-Kreisvorsitzende Harald Albert Swik  (l.) und sein künftiger Nachfolger, Jan Spitalsky.

Der derzeitige DRK-Kreisvorsitzende Harald Albert Swik (l.) und sein künftiger Nachfolger, Jan Spitalsky.

Luckenwalde.Jan Spitalsky heißt der künftige neue Kreisvorsitzende des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) Fläming-Spreewald. Der 39-Jährige wird am 1. Januar 2020 die Nachfolge von Harald-Albert Swik (65) übernehmen, der dann in den Ruhestand geht, dem Verband aber ehrenamtlich treu bleiben will. Spitalsky wurde auf der DRK-Kreisdelegiertenversammlung in Lübben offiziell vorgestellt. Swik wird seinen Nachfolger bereits ab Juli als „Mit-Vorsitzenden“ im Schlepptau haben, sodass zum neuen Jahr nahtlos der Staffelstab übergeben werden kann.

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Seit vier Jahren Abteilungsleiter beim DRK

Die Stelle war 2018 ausgeschrieben und hatte bundesweite Bewerbungen auf sich gezogen. Swik hielt sich auf eigenen Wunsch aus der Personalentscheidung heraus. „Dass die Wahl auf Herrn Spitalsky gefallen ist, macht mich aber schon sehr glücklich“, sagte Swik. Spitalsky kommt aus dem eigenen DRK-Hause und leitet seit vier Jahren im Kreisverband die Abteilung Behinderten- und Flüchtlingshilfe. „Ich schätze die Kollegialität und fachliche Kompetenz, aber auch seine Affinität zu moderner Technik“, so Swik.

Auf der Delegiertenkonferenz zog Swik eine erfolgreiche Bilanz der DRK-Arbeit. So wurden das Hospiz in Luckenwalde und eine Kita in Ludwigsfelde neu gebaut; die Luckenwalder Tagespflege ist im Bau. Swik räumte aber auch ein: „Dass das letzte Jahr meiner beruflichen Tätigkeit so turbulent werden würde, hatte ich nicht erwartet.“

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Bei der DRK-Kreisdelegiertenkonferenz in Lübben.

Bei der DRK-Kreisdelegiertenkonferenz in Lübben.

So trat zu Jahresbeginn der neue Spartentarifvertrag in Kraft. Das bedeutete zusätzlichen Verwaltungsaufwand. „Jeder Mitarbeiter erhielt einen neuen Arbeitsvertrag und eine neue Eingruppierung“, erklärte Swik. „Und wir mussten unsere Geldgeber überzeugen, dass wir künftig mehr Geld brauchen.“

1000 hauptamtliche Mitarbeiter

Der DRK-Kreisverband beschäftigt derzeit rund 1000 hauptamtliche Mitarbeiter. Hinzu kommen 600 bis 900 ehrenamtliche Kräfte. „Leider wollen sich junge Leute heute nicht mehr an einen Verein binden, deshalb haben wir einen Schwund unserer Fördermitglieder zu verzeichnen“, bedauerte Swik. Die Zahl der Fördermitglieder sank von 6500 im vergangenen Jahr auf 6200 in diesem Jahr.

Harald-Abert Swik, Präsident Dietmar Bacher und Jan Spitalsky (v.l.).

Harald-Abert Swik, Präsident Dietmar Bacher und Jan Spitalsky (v.l.).

Darin sieht auch Spitalsky die größten Herausforderungen. „Wir müssen uns um den Nachwuchs und unsere Ehrenamtlichen kümmern und der Personalknappheit etwas entgegensetzen“, sagte er. Auch die Digitalisierung müsse vorangetrieben werden. „In sozialen Netzwerken sind wir kaum unterwegs. Wir wollen nichts überstürzen, müssen uns aber der Herausforderung stellen“, so der Chef in spe. Den gelernten Heilerziehungspfleger und studierte Betriebswirt reizt es, einen so breit aufgestellten Verband und den Generationswechsel mitzugestalten.

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Im Präsidium wurden auf der Konferenz Dietmar Bacher als Präsident und Susanne Rieckhof als Vize-Präsidentin des Kreis-DRK wiedergewählt.

Von Elinor Wenke

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