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Wetter

TF und LDS: So wird das Wetter am Feiertagswochenende

Ungemütlich, kühl und nass wird das lange Feiertagswochenende.

Ungemütlich, kühl und nass wird das lange Feiertagswochenende.

Zossen. Die vergangenen Tage präsentierten sich meist herbstlich und die Temperaturen lagen deutlich unter dem langjährigen Mittel. Bevor die Temperaturen den Weg nach unten antraten, erlebten wir noch ein schönes Herbstwochenende. Die Höchstwerte bewegten sich um die 18 Grad herum. Der Höchstwert wurde Sonntagnachmittag mit 19,2 Grad in Bestensee gemessen. In den Nächten sanken die Temperaturen schon deutlich in den einstelligen Bereich. Mit 7,3 Grad war es am Sonnabendmorgen in Bestensee am kältesten. Danach bewegten sich die Temperaturen rasch nach unten.

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September fällt in TF und LDS zu kalt aus

Der Mittwoch brachte in Bestensee Höchsttemperaturen von nur noch 10,6 und in Luckenwalde von 10,3 Grad. Auch die Nächte wurden noch ein ganzes Stück kälter. Den vorläufigen Tiefstpunkt erreichten wir mit 2,5 Grad am Donnerstagmorgen in Bestensee. Das Monatsmittel liegt damit drei Tage vor dem Ende des Monats um 0,3 Grad unter dem langjährigen Mittel. Bliebe es so, würde zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder ein Monat zu kalt ausfallen. Mit den Temperaturen ging auch die Sonnenscheindauer zurück. Am Wochenende, also von Freitag bis Sonntag schien die Sonne in Bestensee noch 21 und in Luckenwalde 20 Stunden lang. Am Dienstag und Mittwoch reichte es dann in Luckenwalde nur für jeweils eine Stunde am Tag. In Bestensee war der Mittwoch mit zwei Stunden Sonnenschein der sonnenärmste Tag der Woche. Damit sind 84 Prozent des langjährigen Mittels erreicht. Die 100 Prozent könnten noch gerade so erreicht werden.

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Zur Wochenmitte kam dann auch noch etwas Regen hinzu. Der summierte sich in Bestensee und in Luckenwalde auf jeweils acht Liter pro Quadratmeter. Aktuell stehen wir damit bei 95 Prozent des langjährigen Monatsmittels. Hier fehlt zwar noch der Niederschlag vom Mittwoch, doch die 100 Prozent werden wir auch diesmal nicht erreichen. Es wird zwar am Wochenende wieder regnen, dann ist aber schon Oktober.

Freitag ist der wärmste Tag des Wochenendes

Der letzte Tag im September beginnt hier und da mit Dunst oder Nebel. Der löst sich aber schnell auf und dann ist es überall heiter, später sogar sonnig. Es ist nur schwach windig. Mit 15 bis 17 Grad ist der Freitag gleichzeitig auch schon der wärmste Tag des Wochenendes. In der Nacht ziehen von Westen Wolken auf, es bleibt aber noch niederschlagsfrei. Der Wind weht zunächst noch schwach, später zunehmend mäßig. Mit fünf bis zehn Grad ist es recht kühl. Am Sonnabend ist es meist bedeckt und im Laufe des Tages überquert uns eine Regenfront. Am späten Nachmittag hört der Regen von Westen her auf. Dort gibt es dann einzelne Auflockerungen. Der Wind weht mäßig bis frisch aus südwestlichen Richtungen. In Böen kann er die Stärke 7 erreichen. Die Höchsttemperaturen dort, wo der Regen spät beginnt, liegen noch einmal bei 16 Grad, sonst teilweise nur bei elf Grad. Nach einer kurzen Regenpause gibt es bei nur noch schwachem Wind einzelne Schauer. Es ist wechselnd, meist aber stark bewölkt. Die Temperaturen liegen in der Nacht bei um die zehn Grad.

Regenschauer und Windböen in TF und LDS

Der Sonntag bringt uns erneut ungemütliches Herbstwetter. Es ist bedeckt und es gibt viele Schauer. Der Wind weht mäßig bis frisch, später ist in Böen dann erneut Windstärke 7 möglich. Den ungemütlichen Eindruck machen dann auch die vergleichsweise milden Temperaturen von 14 bis 15 Grad nicht wett. Der Feiertag wird dann auch keine Wetteränderung mehr bringen. Es wird aber etwas weniger Regen und etwas mehr Sonne geben. Mit 13 bis 15 Grad ändern sich die Temperaturen kaum. Zur Wochenmitte kann es dann wieder für Temperaturen knapp unter 20 Grad reichen. Insgesamt wird es dann wahrscheinlich keinen Regen aber ordentlich Sonne geben.

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MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs.

MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs.

Wie immer am letzten Freitag im Monat werfen wir einen Blick auf die Langfristmodelle. Der Deutsche Wetterdienst sieht die Monate Oktober bis Dezember im Schnitt ein bis zwei Grad wärmer als im langjährigen Mittel ausfallen. Die Amerikaner bewegen sich in diesem Zeitraum in einem ähnlichen Bereich. Der Oktober und der Dezember sollen demnach um ein bis zwei, der November um 0,5 bis ein Grad zu warm ausfallen. Für den September hatten die Amerikaner die Nase vorn, lagen mit ihrer Prognose von 0,5 bis ein Grad zu warm aber auch deutlich daneben. Der DWD prognostizierte einen um ein bis zwei Grad zu warmen September.

Von Karl-Heinz Krebs

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