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Bürgermeisterwahl

Trebbin: Am Sonntag Stichwahl um das Bürgermeisteramt

Thomas Berger (l.) und Ronny Haase kandidieren zur Bürgermeister-Stichwahl in Trebbin.

Thomas Berger (l.) und Ronny Haase kandidieren zur Bürgermeister-Stichwahl in Trebbin.

Trebbin. Wer die Stadt Trebbin in den nächsten acht Jahren als Bürgermeister regieren wird, entscheidet sich zur Stichwahl am 25. SeptemberAmtsinhaber Thomas Berger (CDU) oder Kämmerer Ronny Haase (parteilos). Die beiden hatten sich von neun Kandidaten im ersten Wahlgang am 4. September als beste durchgesetzt. Auf Berger als Erstplatzierten entfielen 1271 Stimmen und damit 27,5 Prozent aller abgegebenen Stimmen, auf Haase 21,1 Prozent mit 973 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei enttäuschenden 55,8 Prozent.

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Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bei Wahlleiter Peter Janke haben in den letzten Tagen etliche Bürger angerufen, weil sie ihre Wahlbenachrichtigungskarten nicht mehr haben. „Ich kann alle beruhigen“, sagt Janke. „Jeder Wahlberechtigte kann auch ohne Benachrichtigungskarte in seinem Wahllokal mit Personalausweis oder Pass wählen gehen.“

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1500 Briefwahlunterlagen verschickt

Die Zahl der 8341 Wahlberechtigten dürfte sich nur unwesentlich ändern. „Etwa 20 junge Leute sind in den vergangenen drei Wochen 16 geworden und dürfen somit an der Bürgermeisterwahl teilnehmen“, sagt Janke. Für die Stichwahl wurden außerdem 1500 Briefwahlunterlagen herausgegeben. Bisher sind etwa 1000 zurückgekommen.

Wahlleiter Peter Janke

Wahlleiter Peter Janke

„Ich fürchte, dass die Wahlbeteiligung noch mal niedriger wird als am 4. September“, sagt Peter Janke. Er hatte alle Haushalte noch einmal per Post angeschrieben und die Einwohner aufgefordert, ihr Wahlrecht wahrzunehmen.

Knapp 1260 Stimmen müssen erreicht werden

Denn damit die Wahl für einen der beiden Bewerber erfolgreich wird, muss neben der absoluten Mehrheit an Stimmen auch das Quorum erreicht werden. Der Gewinner braucht die Stimmen von mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten – das entspricht nach jetzigem Stand knapp 1260 Stimmen. Diese Zahl hatte Berger im ersten Wahlgang bereits erreicht. Ob er sie noch einmal mobilisieren kann, bleibt abzuwarten. Und auch Haase hat die Chance, Wählerstimmen aus dem ersten Wahlgang für andere Kandidaten noch auf seine Seite zu ziehen.

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Sollte das Quorum verfehlt werden, wählt die Stadtverordnetenversammlung den Bürgermeister und ist dabei an keinen bisherigen Kandidaten gebunden. Für Janke nicht die Vorzugsvariante. „Wenn die Bürger den Bürgermeister wählen können, dann sollten sie das auch tun“, so der 63-Jährige.

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