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Wetterprognose

Wetter am Wochenende in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming

Korn-, Mohn- und Sonnenblumen stehen am Rande eines Maisfeldes im Sonnenschein.

Korn-, Mohn- und Sonnenblumen stehen am Rande eines Maisfeldes im Sonnenschein.

Dahme-Spreewald/Teltow-Fläming. Nun ist bereits die erste Dekade des letzten Sommermonats dieses Jahres zu Ende. Von einem Nachlassen des Sommerwetters gibt es aber noch keine Spur. Zumindest die ganz große Hitze blieb uns in der vergangenen Woche erspart.

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Hitze: Bestensee und Luckenwalde im Vergleich

Der wärmste Tag war der Freitag. Hier wurden in Luckenwalde 28,8 und in Bestensee 28,6 Grad gemessen. Aus Baruth gibt es schon seit Wochen aus technischen Gründen leider keine neue Zahlen mehr. Am Wochenende schafften wir dann wie erwartet keinen Sommertag. Die Höchsttemperaturen blieben unter 25 Grad. Seit Montag liegen die Zahlen wieder über der Sommergrenze und am Mittwoch überschritten wir die 28 Grad. Die Nächte waren erneut angenehm kühl, am Sonntag- und Montagmorgen sogar ausgesprochen kalt. Am Montag meldete Luckenwalde nur 6,5 Grad. In Bestensee war es mit 7,4 Grad nur unmerklich wärmer.

Der August bisher: Dürre und 2,7 Grad zu warm

Nach der ersten Dekade ist der Monat August damit 2,7 Grad zu warm, im Vergleich mit der Referenzperiode 1991 bis 2020. Niederschlag gab es nur am Freitag und der wurde dann auch noch ungleichmäßig verteilt. Während in Bestensee 9 Millimeter vom Himmel fielen, musste sich Luckenwalde mit zwei begnügen. Damit haben wir erst zwei Prozent des zu erwartenden Mittels erreicht. Die 100 Prozent scheinen schon jetzt außer Reichweite zu sein. Aktuell gilt im gesamten Land Brandenburg die Waldbrandwarnstufe 4. Die höchste Stufe 5 dürfte noch am Wochenende erreicht werden. Mit 68 Stunden in Luckenwalde und 62 in Bestensee gab es wieder reichlich Sonnenschein. Mit den derzeit bereits erreichten 40 Prozent des langjährigen Mittels, scheint das erreichen der 100 Prozent nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

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Sonne und Wolken am Wochenende

Am Wochenende setzt sich das hochsommerliche Wetter mit noch einmal steigenden Temperaturen fort. Am Freitag ist es sehr sonnig, nur örtlich zeigen sich wenige Quellwolken. Bei schwachem Wind aus östlichen Richtungen steigen die Temperaturen auf 26 bis 29 Grad. In der Nacht ist es sternenklar. Bei 14 bis 16 Grad bekommen wir die Gelegenheit zum Durchlüften. Morgen wird es nicht ganz so freundlich, denn Anzahl und Größe der Quellwolken nehmen zu. Es bleibt aber fast überall trocken. Der Wind nimmt langsam zu und weht teilweise mäßig aus östlichen Richtungen. Uns erwarten 27 bis 30 Grad. In der Nacht funkeln erneut die Sterne. Mit 17 bis 19 Grad ist auch die Nacht warm. Der Sonntag bringt ebenfalls einen Mix aus Sonne und Quellwolken. Zumindest theoretisch kann es hier und da ein paar Regentropfen geben. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. Die Höchstwerte liegen bei 28 bis 30 Grad.

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Bis zum Mittwoch steigen die Temperaturen weiter an und können dann 33 Grad erreichen. In Richtung nächstes Wochenende scheinen sich die Temperaturen in Richtung Normalwerte zu bewegen. Dann sind aber immer noch 25, 26 Grad drin. Regen ist weiterhin nicht zu sehen, jedenfalls nicht in nennenswertem Umfang. Vor allem am Donnerstag und am Sonnabend nächster Woche könnte es etwas tröpfeln. Das ist aber noch so weit weg, dass auch diese geringen Mengen noch aus den Rechnungen verschwinden können.

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Hundstage sind beinahe vorbei

Noch elf Tage, dann enden die Hundstage und damit die angeblich heißesten Tage des Jahres. Sie begannen in diesem Jahr am 23. Juli und enden am 23. August. Die heißen Hundstage sind nicht etwa das Gegenstück zum „kalten Hund“, einer Leckerei, die vor allem die älteren noch kennen dürften. Ihren Namen verdanken die Hundstage dem Sternbild „Großer Hund“, das Ende Juli nach und nach über dem Horizont erschien. Es dauerte etwa 30 Tage bis das Sternbild vollständig zu sehen war. Diesen Zeitraum bezeichnete man dann als Hundstage. Zufällig ist dieser Zeitraum auch regelmäßig die wärmste Zeit des Jahres, so dass die Hundstage als Synonym für Hitze gelten. Inzwischen hat sich der Aufgang des Sternbildes um fünf Wochen verschoben. Es taucht nun erst am 30. August am Horizont auf.

Das Wetter an Himmelfahrt

Am Montag ist Himmelfahrt – Maria Himmelfahrt. Das Wetter an diesem Tage soll uns sagen, wie der Herbst werden wird: „Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.“ Demnach steht einer Fortsetzung des trockenen Sommerwetters im September nichts im Wege. Der Hundertjährige Kalender liebt in diesen Tagen die Abwechslung. „Es kommt ein Platzregen“, heißt es für den heutigen Tag. Dafür soll es dann morgen schön werden und übermorgen soll sich Reif und Eis bilden. Auf große Gewitter mit Donner, Blitze und Platzregen am Montag soll es dann Dienstag und Mittwoch kalten Regen geben. Regen bringt Segen heißt es so schön. Leider müssen wir weiter darauf verzichten.

Von Karl-Heinz Krebs

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