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Ludwigsfelde

Volles Haus bei der Kirchennacht

Musikalische Märchenerzählung in der Dorfkirche in Genshagen mit Kathrin Hallmann (l.) und Märchenerzählerin Renate Raber.

Musikalische Märchenerzählung in der Dorfkirche in Genshagen mit Kathrin Hallmann (l.) und Märchenerzählerin Renate Raber.

Ludwigsfelde. Die Evangelischen Kirchengemeinden der Region Trebbin-Ludwigsfelde haben am Pfingstsonntag für die „Nacht der offenen Kirchen“ wieder ihre Türen geöffnet. Drei Kirchen erwarteten die Besucher mit einem Programm. Los ging es ab 19 Uhr in der Dorfkirche in Genshagen.

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„Die Veranstaltung gibt es schon seit etwa 15 Jahren“, sagt der Gemeindepfarrer Michael Bolz. In jedem Jahr beraten sich die Initiatoren gemeinsam über neue Inhalte und unterschiedliche Kirchen für den Pfingstsonntag. Diesmal stand die „Nacht der offenen Kirchen“ unter dem Thema Frieden. „Pfingsten und Frieden haben miteinander zu tun“, sagt Michael Bolz. Das Ziel der Veranstaltung sei es Menschen zu treffen, etwas zur hören und zu erleben, einen schönen Abend zu verbringen und die Kirchen der Region kennenzulernen.

Als Märchenfiguren verkleidet

In der Genshagener Dorfkirche wurde das Thema Frieden mit verschiedenen Märchen kombiniert. Einige Leute aus der Gemeinde sowie Mitglieder des Kirchenrats hatten sich dafür als Märchenfiguren verkleidet. Sie begrüßten die Besucher direkt am Eingang und stimmten sie mit einigen Märchenrätseln auf die Vorstellung ein.

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Das Innere der Kirche war liebevoll mit vielen Details dekoriert. Für die Märchenleserin stand ein roter Sessel bereit. Drum herum wurden einige Gegenstände aus bekannten Märchen verteilt. Die Kirche war am Sonntagabend bis auf den letzten Platz besetzt.

Geschichten aus unterschiedlichen Kulturen

Für die musikalische Märchenreise wurden die Märchenerzählerin und Religionslehrerin Renate Raber sowie Kathrin Hallmann (Gesang) und Eva-Elisabeth Langhoff (E-Piano) eingeladen. Im Wechsel erfolgten dann Lieder und musikalische Beiträge sowie drei verschiedene Märchen. Renate Raber hatte unbekanntere Märchen aus unterschiedlichen Kulturen ausgewählt, darunter ein Märchen amerikanischer Ureinwohner sowie ein chinesisches und ein lettisches Märchen. „Märchen haben einfach etwas zauberhaftes und erzählen von unserem Leben“, sagt Renate Raber.

Die Vorstellung kam bei den Besuchern sehr gut an. „Die Märchenerzählerin hat eine wunderbare, schöne und dunkle Stimme. Sie hat das wirklich gut erzählt“, so eine Besucherin. Die Zuhörer lobten das ganze Konzept, die Auswahl der Märchen und die allgemeine Atmosphäre.

Imbiss in Glienick

Später konnten sie sich die Kirche auch noch genauer anschauen, auf dem Kirchfriedhof das Grab des früheren Teltow-Landrats Ernst von Stubenrauch besuchen oder zur zweiten Kirche der Veranstaltung nach Glienick weiterfahren. Hier erwartete sie in der Dorfkirche, die sich am Pfingstsonntag in eine Genusskirche verwandelt hatte, ein kleiner Imbiss und eine Führung.

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Die letzte Station war die Kirche St. Marien in Trebbin. Dort begann weit nach zehn Uhr das Konzert „Das Instrument der Könige und die Königin der Instrumente“. Das Konzert, welches von Joachim Schäfer (Trompete) und Matthias Eisenberg (Orgel) gespielt wurde, bildete zugleich den Abschluss der diesjährigen „Nacht der offenen Kirchen“.

Von Melanie Breitkopf

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