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30. Jubiläum mit Folge in Spielfilmlänge

„GZSZ“-Star Iris Mareike Steen: „Im Moment ist ein Ende nicht absehbar“

„Ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass ich dabei sein darf“, versichert Iris Mareike Steen, als man sie auf das 30-jährige Bestehen von „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ bei RTL anspricht.

„Ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass ich dabei sein darf“, versichert Iris Mareike Steen, als man sie auf das 30-jährige Bestehen von „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ bei RTL anspricht. Wie so viele „GZSZ“-Stars schwärmt auch sie sie vom familiären Klima, das im ganzen Team herrsche - nicht umsonst mischt die Schauspielerin auch schon seit fast zwölf Jahren bei der Dauerbrenner-Serie mit. Im Interview vor der 90-minütigen Jubiläumsfolge (Donnerstag, 12. Mai, 19.40 Uhr) spricht die 30-Jährige aber nicht nur über Vorzüge und Besonderheiten der „GZSZ“-Welt. Ausführlich blickt sie auch noch mal auf ihr zweites „Playboy“-Shooting zurück. Es fand an einem Ort statt, mit dem Iris Mareike Steen besonders viel verbindet: ihrer Heimatstadt Hamburg.

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Sie sind seit zwölf Jahren bei „GZSZ“. Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Szene?

Iris Mareike Steen: Und ob. Ich kann mich gut daran erinnern, es war ein glamouröser Auftritt: Ich kam von der Toilette (lacht). Die erste Szene hatte ich mit meiner Spielmama (Eva Mona Rodekirchen, d. Red.), die mittlerweile eine meiner besten Freundinnen ist. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt. Keine Spur von Nervosität, weil es sofort ein Ankommen war - das ist bis heute so geblieben.

Nun wird das Jubiläum „30 Jahre GZSZ“ gefeiert. Was fällt Ihnen spontan zu diesem Meilenstein ein?

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Ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass ich dabei sein darf. Ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Seit fast zwölf Jahren bin ich ein Teil von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ - und ich bin immer wieder neu fasziniert davon, wie groß die Spielfreude unter den Kollegen ist, wie viel Lust alle haben, sich weiterzuentwickeln. Das ist etwas ganz Besonderes, wir sind wie eine große, kreative Familie, die zusammenhält!

Gibt es darüber hinaus noch ein Erfolgsgeheimnis?

Was GZSZ ausmacht, ist die Tatsache, dass immer wieder gesellschaftsrelevante Themen behandelt werden. Wir sind sehr nah am Zeitgeschehen. Gleichzeitig glaube ich auch, dass GZSZ den Menschen eine kleine Fluchtmöglichkeit aus dem eigenen Alltag beschert. Wenn es im realen Leben drunter und drüber geht - ob daheim oder in der Welt -, dann hat man bei so einer Serie immer die Möglichkeit, einzuschalten, um abzuschalten (lacht). Was auch eine Rolle spielt, ist eine gewisse Verlässlichkeit: Viele Charaktere sind schon sehr lange dabei. Wir sind immer da! Ich glaube, das ist etwas, was vielen Leuten sehr guttut. Im Moment ist ein Ende nicht absehbar, und ich möchte mir ein Ende auch nicht vorstellen. Es ist schon eine Art Institution geworden in diesen 30 Jahren.

Womit ist in der spielfilmlangen Jubiläumsfolge zu rechnen?

Lassen Sie sich überraschen! Es wurden sich vorher viele Gedanken zum Jubiläum gemacht. So ein Anlass muss groß gefeiert werden. Für alle, die GZSZ nicht so gut kennen: Man kommt immer schnell in die Handlung rein - selbst, wenn jemand für eine gewisse Zeit etwas verpasst hat, funktioniert dieser Film. Generell zeichnet es „GZSZ“ aus, dass man als Zuschauer sehr schnell warm wird mit der Handlung und den Protagonisten.

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„Direkt nach meinem Abi ging ich nach Berlin und fing mit GZSZ an“

Haben Sie eigentlich eine persönliche Lieblingsszene?

Es ist sehr schwierig, sich auf eine Szene festzulegen. Ich habe mich aber sehr gefreut, dass Lilly und Nihat (Timur Ülker, d. Red.) zueinandergefunden haben. Gerade wegen der Corona-Maßnahmen und der Quarantäne, in die wir uns begeben mussten, war es richtig schön, mal wieder Nähe zu erzählen. Wir mussten in den vergangenen zwei Jahren wirklich sehr viel improvisieren - gerade am Anfang der Pandemie war es hart. Es war für alle eine Herausforderung, hat uns aber stärker zusammengeschweißt.

Sie sind bereits mit 18 Jahren zu GZSZ gekommen!

Ja. Direkt nach meinem Abi ging ich nach Berlin und fing mit „GZSZ“ an. Ich stand mit acht Jahren das erste Mal vor der Kamera, als Teenager habe ich immer mal wieder Theater gespielt. Und es ist wirklich toll, dass ich mein Hobby dann tatsächlich zum Beruf machen konnte. Täglich die Chance zu haben, das zu machen, was man liebt, ist ein Geschenk. Dessen bin ich mir sehr bewusst.

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Wie haben Sie und Ihre Rolle sich in den letzten Jahren weiterentwickelt?

Wir sind beide natürlich erwachsener geworden. Als ich angefangen habe, war ich 18, meine Rolle war 16 und ging noch zur Schule. Inzwischen ist sie Ärztin, da ist viel passiert. Ich habe in den vergangenen Jahren zwangsläufig viel zum Thema Medizin gelesen - aber ich bin immer noch keine Ärztin (lacht). Auch bei mir privat ist viel passiert. Inzwischen bin ich verheiratet.

" Es ist eine schöne Liebeserklärung an meine Heimatstadt“

Sie hatten kürzlich bereits Ihr zweites „Playboy“-Shooting. Was waren die Beweggründe?

Das ist einfach zu beantworten: Das erste Shooting hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es war eine tolle Erfahrung, und deshalb wollte ich es unbedingt noch mal machen. Für mich war die einzige Bedingung, dass es in Hamburg stattfinden muss, weil ich eine Verbindung zu meiner Heimat haben wollte. Es ist eine schöne Liebeserklärung an meine Heimatstadt.

Alle guten Dinge sind drei, würden sie es noch mal machen?

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Natürlich geht das nicht direkt im Anschluss. Und ich müsste echt überlegen, welcher Ort es dann wäre. Das erste Shooting war in meiner Traumstadt New York. Ausschließen würde ich es aber nicht.

Wie haben Sie die Resonanz auf die „Playboy“-Bilder wahrgenommen?

Ich habe so viel schönes Feedback bekommen - auch von vielen Frauen, die es toll finden, wie ich mit meinem Körper umgehe. Es ist noch mal was anderes, als Frau ein Kompliment einer Frau zu bekommen - wodurch ich natürlich keinesfalls die Wirkung der Komplimente von Männern schmälern will.

Wie das vor der „Playboy“-Kamera: Waren Sie sehr nervös?

Natürlich war ich aufgeregt, es ist nichts Alltägliches. Man weiß eben nie, wie die Menschen darauf reagieren. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung, die ich bekommen habe.

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Wie zufrieden sind Sie mit den Bildern?

Total zufrieden! - Ich finde es toll, dass so viel von Hamburg zu erkennen ist. Es hat sich also wirklich gelohnt, dass Shooting dort zu machen. Es ist natürlich auch schön, sich so in Szene gesetzt zu sehen - und dann noch mit so einer Kulisse! Das bedeutet mir sehr viel.

RND/Teleschau

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