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Google plant Rechenzentrum in Mittenwalde ++ Putin annektiert weitere Gebiete der Ukraine ++ Ab in die Pilze!

Robin Williamson, Chef vom Dienst (Digital), MAZ Update

Robin Williamson, Chef vom Dienst (Digital), MAZ Update

Liebe Leserinnen und Leser,

Tesla, BASF, Rolls-Royce - in Brandenburg haben sich einige Wirtschafts-Riesen angesiedelt. Und der Reigen geht munter weiter: Wie die MAZ exklusiv erfuhr, kommt jetzt auch Google in die Mark. In Mittenwalde (Dahme-Spreewald), auf einer rund 30 Hektar großen Fläche zwischen der L30 und der A13, soll das erste Rechenzentrum für die neue Cloud-Region Berlin-Brandenburg entstehen.

Heißt genauer: Der Internet-Gigant will eine große, mehrgeschossige Halle bauen, in der ganz viele Server stehen, die die gewaltigen Datenmengen der gewerblichen Nutzer der Google-Cloud speichern. Laut Google arbeiten an vergleichbaren Standorten bis zu 100 Vollzeitkräfte.

Allerdings - so ganz in trockenen Tüchern ist der Standort noch nicht. Ja, es seien bereits Vorverträge unterzeichnet worden, und ja, man habe den Kauf eines Grundstücks in Mittenwalde eingeleitet, bestätigte ein Google-Sprecher gegenüber der MAZ. Doch vieles ist noch unklar. So gibt es noch keine Angaben darüber, welcher Anteil der Fläche bebaut werden darf, offen ist auch, wann mit einem Bau begonnen werden kann. Und selbst die Frage, ob überhaupt jemals gebaut wird, ist noch gar nicht endgültig beantwortet. Das hängt, laut Google, von der Kooperation der Stadt und einer adäquaten Energieversorgung ab. Denn die Server schlucken enorm viel Strom - und der muss irgendwo herkommen.

In der lokalen Politik sind die Reaktionen auf diese Nachricht eher verhalten. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge (SPD) erfuhr die Neuigkeit heute von der MAZ und war erst mal irritiert. „Im Prinzip“ begrüße er die Ansiedlung. Aber: Seine Behörde sei kaum eingebunden gewesen, ihm lägen nur wenige Informationen zu dem Projekt vor. „Ich weiß nicht, was das für Folgen haben wird auf Zuzug, auf Folgekosten, auf die Kreisumlage. Deshalb ist meine Freude auch etwas gebremst.“ Und, wie auch bei der jüngsten Mega-Ansiedlung Tesla, spielt das Thema Wasser eine große Rolle, wie meine Kollegen Andrea Müller und Oliver Fischer herausgefunden haben.

Ansonsten steht jetzt für viele Märkerinnen und Märker ein langes Wochenende vor der Tür. Haben Sie schon eine Idee, was Sie unternehmen wollen? Als Inspiration empfehle ich einen Waldspaziergang, um Pilze zu sammeln! Ein paar geheime Pilz-Sammelregionen in der Umgebung haben wir auf www.maz-online.de zusammengefasst. Wenn sie einen besonders prächtigen Pilz gefunden haben, zeigen Sie ihn uns und machen Sie mit bei unserer MAZ-Aktion! Denn wir suchen den größten Pilz im MAZ-Land. Es gibt auch etwas zu gewinnen. Und wenn Pilze-Sammeln nicht so Ihr Ding ist, lege ich Ihnen ansonsten unsere MAZ-Ausflugstipps ans Herz.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine schöne Zeit, das nächste MAZ-Update haben Sie dann am Dienstag wieder in Ihrem E-Mail-Postfach.

Herzliche Grüße,

Robin Williamson

Chef vom Dienst (Digital)

 

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