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Newsletter „Wir im Havelland“

Kinderstation in Rathenow geschlossen ++ MAFZ legt wieder los ++ Erntekönigin kommt aus Paulinenaue

Header Wir im Havelland Newsletter Sebastian Morgner

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin aufgeregt! Denn das Wochenende steht vor der Tür und damit auch das Zweitakt- & Ostfahrzeugtreffen in Jerchel. Das wird interessant. Fachsimpeln mit den Experten - immerhin bin ich früher auch Schwalbe gefahren. Endlich mal wieder in einem Trabant oder Wartburg sitzen, Zweitaktluft schnuppern und beim Anblick einer Simson in Kindheitserinnerungen schwelgen – all das und einiges mehr kann man am Sonnabend in Jerchel tun. Vielleicht sehen wir uns ja vor Ort.

Vorausgesetzt ich komme gut durch Rathenow durch. Denn das ist nicht immer ganz einfach, wie ich diese Woche in einer munteren Diskussion bei unserer wöchentlichen MAZ-Kaffeerunde im Kaiserbahnhof in Rathenow erfahren habe. Gesprochen wurde unter anderem über die geschlossene Post, vorausschauende Bauplanung und Verkehrsfragen. Und ja, die Gäste haben recht: Der Verkehr „quält“ sich täglich durch die City. Da muss was passieren.

In Falkensee klappt das besser. Gefährlich ist es hier manchmal trotzdem. Der Weg zwischen der Adolph-Diesterweg-Grundschule und dem Hort beziehungsweise nach Hause soll sicherer werden. So wird es in einer Petition gefordert, die schon mehr als 150 Unterstützer hat. Der Wunsch: Ein Zebrastreifen an der Coburger Straße in Falkensee. Sicherheit geht vor.

Noch eine wichtige Information für alle, die sich darauf gefreut hatten, dass die Sauna in der Schwimmhalle Rathenow mit dem Ende der Sommerferien wieder geöffnet wird: „Aus energiepolitischen Gründen bleibt die Sauna bis vorerst Ende September 2022 geschlossen.“ Die Rathenower Wärmeversorgung bittet um Verständnis, dennoch dürfte diese Nachricht ein herber Schlag für Sauna-Freunde sein. Obwohl ich nicht unbedingt ein Sauna-Gänger bin, dass es so weit kommt, macht mich betroffen.

Es gibt sie aber noch, die guten Nachrichten. Eine solche kommt aus der Landwirtschaft, für die ich ein Herz habe. Pauline aus Paulinenaue ist Brandenburgs neue Erntekönigin. Die 18-jährige Studentin der Agrarwirtschaft sieht sich in ihrem Amt als Repräsentantin der Landwirtschaft, die auch Probleme, wie die niedrigen Milchpreise, offen anspricht.

Aber genug von Problemen, freuen wir uns aufs Wochenende!

Ihr

Sebastian Morgner

Redaktionsleiter Havelland und stellvertretender Chefredakteur

Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de

 

Das waren die Top-Nachrichten dieser Woche

Die Kinder- und Jugendklinik der Havelland Kliniken in Rathenow nimmt vorerst keine neuen Patienten auf.

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Krankenhaus Rathenow: Aufnahmestopp in der Kinderstation

Die Havelland Kliniken nehmen in Rathenow vorerst bis 3. Oktober keine Kinder und Jugendlichen mehr auf. Die Station hat zehn Betten. Krankheit und Urlaub sind die Ursache, heißt es bei der Klinikleitung. - Jetzt lesen.

Hohe Energiepreise: Rathenower Sauna vorerst geschlossen

Der Bundestagsabgeordnete Christian Görke besuchte bei seiner Energietour die Rathenower Wärmeversorgung. Geschäftsführer Günter Rall malte ein düsteres Bild. Vorerst ist die Schwimmhallen-Sauna geschlossen. - Jetzt lesen.

Havelland: MAFZ geht zurück in den Messebetrieb

Seit dem Frühjahr war das MAFZ in Paaren im Glien das Ukraine-Willkommenszentrum für das Havelland. Nun geht die Einrichtung, die dem Kreis gehört, ab 1. Oktober zurück in den Messebetrieb. - Jetzt lesen.

Nach dem Schreck: So geht es weiter im Havelpark

In der Nacht zum vergangenen Freitag sprengten Einbrecher im Havelpark Dallgow einen Geldautomaten und verwüsteten dabei im unmittelbaren Umfeld zum Teil die Ladenstraße. - Jetzt lesen.

Günter Schwudke kämpft für Radweg am Havelkanal

Das Innovationsbündnis Havelland setzt sich seit Jahren für den Ausbau des Radweges am Havelkanal ein. Denn dieser dient nicht nur touristischen Zwecken und der Naherholung, sondern würde auch den Berufsverkehr entlasten. Auch über die Schönwalder Bürgerinitiative äußerte sich Günter Schwudke. - Jetzt lesen

Viele Oldtimer-Flugzeuge finden in der neuen Halle Platz.

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Bienenfarm: Hoffen auf EU-Fördermittel für Jugendprojekt auf Flugplatz

Vertreter der LAG Havelland machten sich kürzlich ein Bild davon, was aus den EU-Fördermitteln geworden ist, die für den neuen Hangar auf dem Flugplatz Bienenfarm ausgegeben worden sind. - Jetzt lesen.

Petition für sicheren Schulweg: Wunsch nach Zebrastreifen an der Coburger Straße in Falkensee

Der Weg zwischen der Adolph-Diesterweg-Grundschule und dem Hort beziehungsweise nach Hause soll sicherer werden. So wird es in einer Petition gefordert, die schon mehr als 150 Unterstützer hat. Der Wunsch: Ein Zebrastreifen an der Coburger Straße in Falkensee. - Jetzt lesen.

 

Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 223,4. Das ist der landesweit niedrigste Wert. Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 312,2. Es sind 97 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden.

Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 24.900. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 3,71. In Brandenburg sind aktuell 3,7 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.

Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 370,4, für Oberhavel bei 296,4, für Brandenburg an der Havel bei 272,1 und für Potsdam-Mittelmark bei 386,3. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 330,0. Für Spandau wird ein Wert von 192,2 angegeben.

 

Menschen aus dem Havelland

Katrin Mußhoff

Katrin Mußhoff

Ketzin: Diese Frau will Bürgermeisterin von Ketzin werden

Am 9. Oktober wird in Ketzin ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Katrin Mußhoff tritt zur Wahl gegen zwei Mitbewerber an. Im MAZ-Interview beantwortet sie Fragen. - Jetzt lesen.

Pauline Hirschberg ist die neue Brandenburger Erntekönigin 2022/23.

Pauline Hirschberg ist die neue Brandenburger Erntekönigin 2022/23.

Sie brennt für die Landwirtschaft: Pauline aus Paulinenaue ist Brandenburgs neue Erntekönigin

Die 18-jährige Studentin der Agrarwirtschaft Pauline Hirschberg sieht sich in ihrem Amt der Brandenburger Erntekönigin 2022/23 als Repräsentantin der Landwirtschaft, die auch Probleme, wie die niedrigen Milchpreise, offen anspricht. - Jetzt lesen.

Ines Oberling engagiert sich in Falkensee und Umgebung für den Erhalt von Historie.

Ines Oberling engagiert sich in Falkensee und Umgebung für den Erhalt von Historie.

Seit der Kindheit: Ines Oberling fasziniert sich für Geschichte

Mit dem Heimatjahrbuch, im Förderverein des Museums Falkensee und in der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine: Die Historikerin Ines Oberling setzt sich ein für den Erhalt der Geschichte. - Jetzt lesen.

Daniel Perlick li. und Martin Skowronek sind die Gesichter des Rathenower Kinder- und Jugendbasketballs.

Daniel Perlick li. und Martin Skowronek sind die Gesichter des Rathenower Kinder- und Jugendbasketballs.

Zwei Rathenower Gesichter im Brandenburgischen Basketball-Verband

Daniel Perlick und Martin Skowronek sind die Gesichter des Rarthenower Kinder- und Jugendbasketballs. Jetzt sind die beiden im Kindersport sehr engagierten Männer in den Brandenburgischen Basketball-Verband berufen worden. - Jetzt lesen.

 

MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo befinden sich diese Punkte?

Wo befinden sich diese Punkte?

Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht werden diese Punkte. Wo im Havelland befinden sie sich? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 19. September 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel“ an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 26. September direkt in Ihr Postfach.

MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche

Vor einer Woche wollten wir wissen, wo man diese Treppe hinauf steigen kann. Haben Sie sie erkannt, die Stufen die auf dem Weinbergfriedhof in Rathenow zur Auferstehungskirche führen? Erbaut wurde diese 1917 mitten im Krieg auf dem Plateau des Evangelischen Friedhofes als moderne Friedhofskapelle und zwar von der ortsansässigen Baufirma Gäding. Entworfen hatte sie Dr. Curt Steinberg, der Leiter des Kirchlichen Bauamtes des Konsistoriums. Steinberg hatte Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg studiert, parallel auch Malerei an der Kunstakademie. Sein Diplom schloss er in Berlin ab und promovierte in Dresden über die „Sächsische Plastik des XIII. Jahrhundert“. Die zur Dissertation gehörenden Gemälde befinden sich heute im Kloster Lehnin. Nicht nur der Baukörper der Kapelle ist ein Werk Steinbergs, sondern auch das Altarbild stammt von ihm.

Die Kapelle verlor ihre Turmspitze in den letzten Kriegstagen im April 1945. Im Jahr 1954 wurde die Friedhofskapelle zur „Auferstehungskirche“ geweiht. Im traurigen Gegensatz zur St.-Marien-Andreas-Kirche hatte sie bis Anfang März 2015 keine Turmspitze. Seit 2015 hat die Auferstehungskirche ihre Turmspitze und Rathenow damit seine alte Silhouette wieder, die mit den Türmen der Auferstehungskirche, der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und des Bismarckturms recht beeindruckend ist.

 

Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Tina Steffan in ihrem kleinen Laden FachArt.

Tina Steffan in ihrem kleinen Laden FachArt.

Was schenkt man eigentlich jemandem, der schon alles hat? Diese Frage hat sich bestimmt jeder schon einmal gestellt. MAZ-Redakteur Andreas Kaatz fand möglicherweise in Brieselang eine Antwort im kleinen Laden von Tina Steffan in der Bahnstraße 57c. Seit 2019 betreibt sie dort ein kleines Geschäft mit dem Namen FachArt. Kreative können ihre Handarbeiten präsentieren, zahlen dafür Miete und die 43-Jährige verkauft ihre Artikel.

Wie würde Sie die eingangs gestellte Frage beantworten? „Essen! Essen wird immer genommen.“ Denn was 2019 noch eher die Ausnahme war, ist nun gang und gäbe. „Wir haben jetzt auch Liköre, Sirup, Marmeladen, Gelees, Popkorn, Wein, Tees und Kräutermischungen.“ Oder die süßen Verführungen von Benjamin Horn unter dem Markennamen Nunocci. Kurz gesagt: Regionale Spezialitäten.

Mittlerweile zählt Tina Steffan mehr als 60 Fachmieter in ihrem Laden, weitere können sich gerne melden. Und die Palette der kreativen Artikel als Geschenke zu jedem Anlass reicht von Strick-, Näh- und Häkelsachen über Glas- und Holzarbeiten bis hin zu Schmuck und Gefilztem. Auch gestaltete Postkarten oder Bücher sind zu haben.

Jeder, der hier reinkommt, sucht etwas Besonderes. Und das Schöne an unserem Laden ist, dass es wirklich etwas Besonderes ist, keine Massenware“, sagt sie. „Beispielsweise hat die Keramikerin aus Brieselang die Vase wirklich von Hand gedreht und bemalt. Letztendlich kann man zu jedem Artikel Geschichten erzählen und die werden dann weitergegeben.“

Die Corona-Zeit war auch für Tina Steffan nicht einfach. „Das Bisschen, was ich geschafft habe anzusparen, war futsch. Ich konnte in der Zeit nicht auf Märkte und Veranstaltungen fahren“, sagt sie. Das holt sie jetzt aber nach. Nahezu jedes Wochenende ist sie unterwegs, das nächste Mal voraussichtlich auf dem Wustermarkt am kommenden Wochenende.

Von Beginn an gehören zu ihren Angeboten auch Kurse, für die sie den Raum zur Verfügung stellt. So am 20. September gibt es wieder einen Strickkurs. Am 22. September kann man dann Weihnachtsengel filzen.

 

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