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Klimademonstranten wieder auf BER-Gelände - Warntag in Brandenburg ++ Kaum noch Wild zum Schießen

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Sie mit einer ganz tollen Nachricht begrüßen, besser gesagt mit einem jungen, tapferen Mann. Martin Wenzel alias Presto rappte sich früher durch die Welt, nun feierte der 30-Jährige aus Hammer (Oberhavel) seinen größten Triumph im Leben – er besiegte den Krebs. Zusammen mit Freundin Anne Heinz schreibt er einen Song über die schreckliche Zeit. „Wunder“ heißt das Lied. Ein starker Typ, eine tolle Geschichte.

Toll lief es heute auch vielerorts beim bundesweiten Warntag, der für mich mit einem ordentlichen Schreck begann. Dass um 11 Uhr die Sirenen heulen, wusste ich. Dass aber auf meinem Handy eine Nachricht ankommt, die so laut ist, dass sie der Kollege zwei Büros weiter hört, war mir nicht klar. Ich war in Rathenow. Dort haben die Sirenen den Belastungstest bestanden. „Alle zwölf Anlagen haben einwandfrei funktioniert“, so die Bilanz von Rathenows Ortswehrführer Oliver Lienig am Donnerstagmittag, nachdem bundesweit die Warnmittel erprobt worden waren. Auch die Entwarnung 45 Minuten später mit einem einminütigen Dauerton hat geklappt.

Weniger gut läuft es hingegen bei Brandenburgs Jägern, schreibt mein Kollege Ulrich Wangemann. Sie bekommen immer seltener Wild vor die Flinte. Beim Rotwild, der größten heimischen Wildtierart, sei der Rückgang besonders bedenklich: Binnen zehn Jahren sank die Jagdstrecke von 9900 auf 7040 Stück. Drei Ursachen hat der Verband ausgemacht: den Abschuss von Wild aller Art zur Sicherung der neu angepflanzten jungen Laubbäume (Waldumbau), den forcierten Abschuss von Wildschweinen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sowie die Ausbreitung des Wolfs.

Ich habe bislang noch keinen Wolf gesehen, was ich mir dagegen regelmäßig anschaue, sind Fußballspiele. Gucken Sie nach dem Ausscheiden der DFB-Elf noch die WM? Es laufen gerade die k.o.-Spiele. Spannend ist es - genau wie unser Jonglier-Wettbewerb. Die MAZ sucht während der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 den besten Techniker im Land. Rechts, links, Kopf – wie oft schaffen Sie es, den Ball oben zu halten, ohne, dass er den Boden berührt. Senden Sie Ihr Video per WhatsApp an die MAZ-Nummer: 0151 65 66 76 02 – mit Ihrem Namen und dem Wohnort. Einsendeschluss ist der 18. Dezember.

Ich schaffe es übrigens gerade so 50 Mal - aber nur mit meinem starken Fuß. Zählt das?

Viele Grüße

Sebastian Morgner

Stellvertretender Chefredakteur

 

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Die wichtigsten Nachrichten im Überblick

Ortswehrführer Oliver Lienig sowei Robert Jonas und Sebastian Lodwig vom Kreis Havelland (v.li.) beobachten das Geschehen in der Feuerwache Rathenow.

Ortswehrführer Oliver Lienig sowie Robert Jonas und Sebastian Lodwig vom Kreis Havelland (v.li.) beobachten das Geschehen in der Feuerwache Rathenow.

Schriller Handyalarm, aber nicht überall Sirenengeheul – der Warntag in Brandenburg

Sirenen, lauter Alarm auf dem Handy, dazu die Meldung „Notfallalarm – Probewarnung“ –  der bundesweite Warntag hat in Brandenburg vielerorts gut geklappt. Aber nicht in allen Orten waren Sirenen zu hören. Jetzt lesen

Klimademonstranten wieder auf BER Flughafen-Gelände

Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ haben sich am Donnerstagmorgen erneut Zugang zum Flughafen BER verschafft. Auch auf dem Münchener Flughafen waren Klimaaktivisten. Jetzt lesen

Weitere 1,4 Milliarden Euro fließen in die Sanierung der Bergbaugebiete

Die Sanierung der Bergbaugebiete im Osten Deutschlands kann fortgesetzt werden. Bund und Braunkohleländer unterzeichneten ein weiteres Abkommen. Auf den Bergbausanierer wartet noch viel Arbeit. Jetzt lesen

 

Reportagen und Geschichten aus Brandenburg

Martin Wenzel alias Presto mit seiner Freundin Anne Heinz.

Martin Wenzel alias Presto mit seiner Freundin Anne Heinz.

Singer-Songwriter Martin Wenzel besiegt den Krebs und singt über sein „Wunder“

Einst rappte sich Martin Wenzel alias Presto durch die Welt, nun feierte der 30-Jährige aus Hammer seinen größten Sieg im Leben – er besiegte den Krebs. Zusammen mit Freundin Anne Heinz besingen die beiden diese schicksalsträchtige Zeit im neuen Song „Wunder“. Jetzt lesen

Als 13-Jähriger nimmt er erstmals Ecstasy: Ein Rathenower kämpft sich zurück

Jan L. (Name geändert) aus Rathenow war einst ein Sporttalent. Es folgte eine langjährige Drogensucht. Bis der Tag kam, der alles veränderte. Jetzt lesen

Jagdverband: Brandenburgs Jäger finden kaum noch Wild zum Schießen

Gehört der Anblick von Rehen am Waldrand bald der Vergangenheit an? Der Landesjagdverband Brandenburg schlägt Alarm – und greift indirekt den Umweltminister an. Jetzt lesen

 

Und was war sonst noch los?

„Harry & Meghan“: Das Netflix-Tagebuch eines viel kritisierten Prinzenpaares

Selten wurde über eine Netflix-Serie vorab so viel diskutiert wie über „Harry & Meghan“. Das in die USA übergesiedelte Windsor-Paar gibt darin einen überaus aufschlussreichen Einblick in ihr bisheriges gemeinsames Leben. Nun sind die ersten drei Folgen online. Jetzt lesen

Das große Versagen der Diktaturen: Kann Demokratie doch besser Krise?

Aufstände im Iran, Proteste gegen die Corona-Restriktionen in China, Russlands Autokratie am Abgrund: Unfreie Gesellschaften kämpfen weltweit mit fundamentalen Problemen. Warum es zu früh ist, das Ende der Diktatur zu bejubeln – und die westliche Demokratie auf lange Sicht ein Erfolgsmodell ist. Jetzt lesen

Keine Grenzkontrollen bei Einreise: Kroatien tritt 2023 dem Schengen-Raum bei

Die Minister der Schengen-Staaten haben sich darauf geeinigt, Kroatien 2023 in den Schengenraum aufzunehmen. Bereits zum 1. Januar fallen die Grenzkontrollen weg. Jetzt lesen

 

Tipp des Tages

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Blick in die Ausstellung „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen koennen“ im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museum.

Das Deutsche Historische Museum Berlin stellt die Was-wäre-wenn-Frage

Stauffenberg hätte Hitler am 20. Juli 1944 beinah zur Strecke gebracht. Die Kampfgruppen der DDR und die Volkpolizei waren am 9. Oktober 1989 in Leipzig eigentlich vorbereitet, die Leipziger Demonstrationen blutig zu beenden. Doch es kam anders. Wie geht Geschichte? Dieser Frage widmet sich eine zweijährige Sonderausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin. Jetzt lesen

 

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