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Newsletter „Wir im Havelland“

MAZ-Talk zur Bürgermeisterwahl in Ketzin ++ Familienfreundlichste Region im Havelland ++ Ab in die Döberitzer Heide

Header Wir im Havelland Newsletter Sebastian Morgner

Liebe Leserinnen und Leser,

es wird spannend. In Ketzin/Havel ist am Sonntag Bürgermeisterwahl. Die Ketziner müssen sich zwischen Katrin Mußhoff (SPD-Liste), Kai Scherbarth (Einzelbewerber) und Heiko Paul Wolny (Einzelbewerber) entscheiden. 5800 sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Im MAZ-Talk am Mittwoch mussten die Kandidaten noch einmal Rede und Antwort stehen - und zeigen, ob sie wissen, wie das Wappen der Stadt aussieht. Das war interessant.

Nicht so gute Nachrichten kommen derweil aus Rathenow. Dass die Stadt ein Drogenproblem hat, ist seit einigen Jahren bekannt. Vor allem unter jungen Leuten ist die Zahl der Konsumenten überdurchschnittlich hoch. Umfragen belegen, dass Rathenow in Sachen Drogenkonsum eine Hochburg im Land ist. Und tatsächlich: Wenn ein Drittel der befragten 13- bis 14-Jährigen zugibt, Erfahrungen mit LSD gemacht zu haben, dann muss das zu denken geben. Es muss was passieren.

Gute News gibt es aber auch aus der Stadt der Optik. Seit Dienstag ist die Kinder- und Jugendstation (Pädiatrie) der Havelland Kliniken am Standort in Rathenow wieder offen. Vor rund vier Wochen hatte es einen Aufnahmestopp für die Kinder- und Jugendstation gegeben. „Wegen Krankheit und Urlaub von Mitarbeitenden musste dieser Teil der Versorgung am 12. September vorübergehend ausgesetzt werden“, so die Kliniksprecherin. „In dieser Woche wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wie geplant wieder ihr komplettes Leistungsangebot vorhalten.“

Was machen Sie am Wochenende? Ich habe da für Sie einen Tipp: Am Wochenende können Kinder mit den Sielmanns Natur-Rangern in der Döberitzer Heide zwei besondere Tage erleben. Unter der Anleitung von Daniela und Bodo Erler lernen sie, was man aus der Natur pflücken und essen oder zu Speisen verarbeiten kann. Die Kinder können auch in der Natur übernachten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Sebastian Morgner

Redaktionsleiter Havelland und stellvertretender Chefredakteur

Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de

 

Das waren die Top-Nachrichten dieser Woche

Die drei Kandidaten Katrin Mußhoff, Kai Scherbarth und Heiko Paul Wolny (2.v.l.) wurden von MAZ-Redaktionsleiter Sebastian Morgner (l.) und Redakteur Jens Wegener (r.) befragt.

Ein paar Schuhe, Heimatmuseum, Schulen: So lief der MAZ-Wahl-Talk in Ketzin/Havel

Eine Kandidatin und zwei Kandidaten, die das neue Ketziner Stadtoberhaupt werden wollen, stellten sich am Mittwoch den Fragen der MAZ-Redakteure und des Publikums. Am Sonntag wird nun gewählt. Jetzt lesen

Das ist die familienfreundlichste Region im Havelland

Die Einwohner von Wustermark, Dallgow-Döberitz und Ketzin/Havel sind die glücklichsten im Landkreis. Bei der Befragung zum Familienkompass Brandenburg gaben die Bürger der Region die Bestnote 2,3. Aber es gibt auch Kritikpunkte in den Orten. Jetzt lesen

Kinderklinik Rathenow: Ende des Aufnahmestopps

Seit Dienstag ist am Standort Rathenow der Havelland Kliniken wieder die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin offen. Der Aufnahmestopp wurde beendet. Die Mediziner im Aesculap-Club Westhavelland sind dennoch in tiefer Sorge. Jetzt lesen

Brieselang: Hauseigentümer sollen entlastet werden

Im Zuge der Neuberechnung der Grundsteuer kommen auf Hauseigentümer höhere Kosten zu. Brieselang erwägt jetzt, den Hebesatz deutlich zu verringern, um die Bürger zu entlasten. Allerdings befürchtet man, zu einem der teuersten Mietstandorte zu werden. Jetzt lesen

Rathenow: Warum der Kreis an der Einbahnstraßenregelung festhält

Um den Verkehr in der Rathenower Innenstadt zu entzerren, gibt es den Vorschlag, die Richtung des Einbahnstraßenverkehrs in Mittel- und Goethestraße umzukehren. Doch der Kreis hat einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt. Jetzt lesen

Ketziner müssen bald höhere Steuern zahlen

Ab 2023 steigen die Grundsteuer und die Gewerbesteuer. So haben es die Stadtverordneten beschlossen. Die Stadt rechnet dann mit knapp 50.000 Euro Mehreinnahmen. Jetzt lesen

Elstal: So sieht es in der neuen Kita am Radelandberg aus

Das“Spielhaus“ am Elstaler Radelandberg ist seit Dienstag in Betrieb. Es läuft die Eingewöhnungsphase für die Knirpse. Bisher sind 16 Kinder in der Tagesstätte angemeldet, in der auch eine Schildkröte wohnt. Jetzt lesen

Ende der Post in Brieselang rückt näher: Verstärkt Bemühungen um neue Filiale

Für Ende Oktober ist das Ende der Brieselanger Postagentur im Supermarkt angekündigt. Bleibt die Gemeinde mit ihren mehr als 13.000 Einwohnern anschließend tatsächlich ohne ein alternatives Postangebot? Bürgermeister Ralf Heimann (Freie Wähler) bemühte sich zuletzt verstärkt um Lösung. Jetzt lesen

 

Menschen aus dem Havelland

Mögelin: Salben, Tinkturen, Oxymel – und Warme-Socken-Salbe vom Kräuterfan

Maximilian Vogt bei seinem Kräuter-Workshop.

Maximilian Vogt bei seinem Kräuter-Workshop.

Maximilian Vogt ist Hobbykräutergärtner und interessiert sich für Heilpflanzen. Aus den Pflanzen in seinem Garten stellt er Salben, Cremes, Tinkturen und Oxymel her. Nun bietet er nach Kräuterwanderungen auch Kräuterworkshops an. Jetzt lesen

Hohe Auszeichnung für den Ketziner Ludolf Kerkeling

Der Ketziner Ludolf Kerkeling.

Der Ketziner Ludolf Kerkeling.

Der 60-jährige Vorstand der Havelländischen Eisenbahn engegiert sich für die Stärkung des Güterschienenverkehrs und die Wiederbelebung der Bahnstrecke Ketzin-Wustermark. Dafür bekommt er am Donnerstag einen Orden. Jetzt lesen

 

MAZ-Fotorätsel der Woche

Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird diese Pforte. In welchem Dorf des Havellands ist sie zu finden? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 10. Oktober 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel“ an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 14. Oktober direkt in Ihr Postfach.

MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche

Diese Kirche mit den eingelassenen Sandsteintafeln war gesucht.

Diese Kirche mit den eingelassenen Sandsteintafeln war gesucht.

Der Lösungsweg der vergangenen Woche führte auf einen Berg. Gewissermaßen. Nämlich nach Berge. Und dort steht erhöht die Kirche St. Peter und Paul. Die hat auf ihrer Westseite den Turm und in den sind sechs Epitaphe - vier große und zwei kleine - eingelassen. Es sind Sandsteintafeln aus dem frühen 17. Jahrhundert, die vor allem an die Familie Hake erinnern. Und der gesuchte Mann von der Vorwoche? Auf der Sandsteintafel steht Ludowich Hacke, überliefert als Ludwig III. von Hake (1551 bis 1604). Eine andere Tafel erinnert an Agnes Sophia von Bose (Agnes Sophie von Brose), die 1621 erst 28-jährig starb und wo vermutet wird, dass sie eine der Mumien in der Berger Kirchengruft ist.

Die Erinnerungstafeln sind in die Jahre gekommen, in die Jahrhunderte. Nun sollen sie saniert werden. Dafür gab es jetzt eine Geldspritze. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz konnte dank ihrer treuhänderischen „Eva und Meta Gast-Stiftung“ 31 178 Euro zur Verfügung stellen. Geplant sind Oberflächenreinigung, Sicherung, Hinterfüllung, Injektion, Klebung und Nadelung von Bruchstücken sowie die Ergänzung von Fehlstellen und die Salzreduzierung für die 400 Jahre alten Tafeln.

 

Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Gruselnächte bei Karls in Elstal.

Gruselnächte bei Karls in Elstal.

Das Motto verrät schon einiges über das, was die Besucher an zwei Abenden im Oktober in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal erwartet: „Bist du noch ein Angsthase – oder schon groß?“. MAZ-Reporter Jens Wegener weiß, was sich dahinter verbirgt. Nicht nur die jüngeren Gäste sind angesprochen, wenn im Freizeitpark an der B 5 am 22. sowie am 29. Oktober besondere Gruselkulissen zu erleben sind. „Groß und Klein können sich auf kinderfreundliche, gruselige Rahmenprogramme mit jeweils rund 30 Live-Erschreckern, spektakulären Walking Acts, atemberaubender Akrobatik und Effekt-Shows auf mehreren Show-Bühnen freuen“, sagt Nadja Schriever, Marketing-Chefin bei Karls.

Gekrönt werden die langen Gruselnächte mit Lichter-Shows, bei denen mehr als 10000 Lichter das Erlebnis-Dorf schaurig-schön und zu packender Musik illuminieren. „Auch Gäste sind an den Abenden eingeladen, sich zu schminken und zu verkleiden. Als Belohnung erhalten alle Hobbyschreckgespenster einen exklusiven Karls-Sammel-Pin“, so Schriever. Natürlich sind die Gruselnächte besonders auf die Kinder ausgelegt, die können viel erleben, vorausgesetzt, sie bringen etwas Mut auf. Zum Beispiel in der Angsthasenscheune oder in einem Gruselhaus für die ganze Familie. Wer sich traut, kann sich dort im Dunkeln durch allerlei Gerümpel auf Karlchens Dachboden wühlen.

Weitere Erlebnisse warten auf der Grusel-Traktorbahn, die bei einer Fahrt über holprige Wege einen schrecklich aufregenden Spaß erleben lässt, und auch bei Kürbisschnitzaktionen. Alle Attraktionen und Erlebnisse, darunter Fahrgeschäfte wie „Der fliegende Regenschirm“ oder die K2-Achterbahn, haben in den Gruselnächten bis 22 Uhr geöffnet. Tickets für die Gruselspektakel gibt es noch in begrenzter Anzahl für 20 Euro (Jahreskarteninhaber: 15 Euro) unter www. tickets.karls-shop.de. Weitere Informationen im Netz unter: www.karls.de

 

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