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Newsletter „Rauf auf's Land“

Wanderung um den Grimnitzsee ++ Neues Schiffshebewerk in Niederfinow ++ Gartentipps für den Herbst

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich diesen Newsletter schreibe, scheint die Sonne ins Redaktionsfenster und die sich allmählich verfärbenden Blätter der Bäume draußen rascheln leise im Wind. Es ist eindeutig Herbst. Die Zeit der kräftigen Gelb-, Orange- und Rottöne in der Natur, der Strickjacken, des ersten Spaziergangs mit Mütze und Schal, des Pilzesammelns. Ich liebe diese Zeit des Jahres, bin gern draußen unterwegs. Wie immer plane ich einen Abstecher zum Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten, um dort von weit oben die Herbstfarben zu genießen. Das wird herrlich!

In luftige Höhe können Sie ab diesem Wochenende auch in Niederfinow gelangen, wenn Sie das nagelneue Schiffshebewerk bewundern, das in der kommenden Woche endlich in Betrieb geht. Besonders beeindruckend: Das alte und das neue Werk befinden sich unmittelbar nebeneinander. Am Wochenende gibt es ein umfangreiches Programm mit Volksfest, Kinderprogramm, Musik und Lichtshow. Mein Kollege Torsten Gellner hat alle Informationen zum neuen Werk und zum Festprogramm zusammengefasst.

Das alte und das neue Schiffshebewerb von Niederfinow.

Das alte und das neue Schiffshebewerb von Niederfinow.

Passend zum Trubel in Niederfinow legen wir Ihnen als Ausflug der Woche eine Wanderung ganz in der Nähe ans Herz. Es geht an den Grimnitzsee und einmal drum herum. Wer nur einen Teil der Wanderung absolviert - oder schon zeitig auf den Beinen ist - kann den Ausflug in Richtung Eberswalde wunderbar mit den Feierlichkeiten fürs neue Schiffshebewerk verbinden. Aber natürlich lohnt auch beides für sich den Ausflug.

Und auch der westliche Teil des Landes hat wieder einiges zu bieten, wie Sie in unseren Tipps lesen können. Zudem haben wir für die Gartenfreunde unter Ihnen noch ein paar herbstliche Anregungen. Auch dabei geht es ganz passend zur Jahreszeit ums Herbstlaub.

Zum Abschluss möchte ich noch einen Ausblick auf „Raus aufs Land“ in der sogenannten dunklen Jahreshälfte geben: Sie erhalten unseren kostenlosen Newsletter ab sofort in einer monatlichen Variante - und zwar immer am ersten Donnerstag im Monat. Schon in der kommenden Woche geht es los, wir versorgen Sie mit Ausflugs- und Kulturtipps für den Oktober. Freuen Sie sich auf ein vielseitiges Programm!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihre

Stephanie Philipp

Leiterin Audience & Content Development

 

Ausflug der Woche: Um den Grimnitzsee

Sommerabendstimmung in Althuettendorf am Nordrand des Landkreises Barnim, nahe der Autobahnabfahrt A11 bei Joachimsthal.

Sommerabendstimmung in Althuettendorf am Nordrand des Landkreises Barnim, nahe der Autobahnabfahrt A11 bei Joachimsthal.

Haben Sie schon mal von Althüttendorf gehört? Wenn es Ihnen wie mir geht, dann vermutlich eher nicht. Das könnte sich, wenn Sie mögen, aber bald ändern, denn dort beginnt unsere Wanderung in dieser Woche. Knapp 16,5 Kilometer liegen vor uns, vier bis viereinhalb Stunden sollten wir dafür einplanen. Und natürlich die Anreise zum Startpunkt in Althüttendorf, das zum Amt Joachimsthal im Landkreis Barnim gehört. Ein Ausflug dorthin lässt sich wunderbar mit einem Abstecher nach Eberswalde (ca. 20 Autominuten) oder Niederfinow (gut 30 Autominuten) verbinden. Letzteres lockt am Wochenende mit Tagen der offenen Tür, denn nächste Woche geht das neue Schiffshebewerk an den Start.

Wir starten in Althüttendorf an der Bushaltestelle in der Bahnhofstraße in Richtung Westen, biegen dann nach rechts auf die Angermünder Straße, wo wir die ehemalige Friedrich-Baumann-Villa passieren. Kurze Zeit später verlassen wir die Angermünder Straße wiederum nach rechts und biegen auf die Straße Am Grimnitzsee ein. Der erste Abzweig links führt uns auf kleineren Wegen an den Grimnitzsee, wo wir uns links halten und am Ufer entlangwandernd Joachimsthal erreichen. Die dortige Badestelle im Feriendorf passieren wir angesichts der gegenwärtigen Temperaturen wohl eher ohne Stopp.

Hinter Joachimsthal halten wir uns auf der Hövelstraße, auch wenn diese nach links abknickt, und bleiben ihr auch treu, wenn aus ihr die Grimnitzer Straße wird. Unser Weg führt uns über Schienen, dann geht es nach rechts in die Töpferstraße, aus der später die Templiner Straße wird. Kurz nach dem Namenswechsel halten wir uns rechts, überqueren wiederum die Schienen und umwandern auf Wiesenweg, Glambecker Straße und Leistenhaus die Westseite des See und arbeiten uns an der Nordseite des Sees entlang. Der Weg führt uns bis an die Autobahn 11 und dann in Richtung Süden.

Kurz vor dem Südzipfel des Sees - wir sind zurück in Althüttendorf - erwarten uns eine Bockwindmühle und ein Naturbeobachtungspunkt. Wenige Minuten später folgen eine weitere Badestelle und die Wanderkirche Althüttendorf am Wegesrand. Nach einem letzten Abstecher direkt an den See geht es zurück zur Bahnhofstraße und damit zum Ausgangspunkt unserer Tour.

MAZ-Tipp: Mit unserer Wegbeschreibung und der Wanderkarte finden Sie alles, was Sie für diese Wanderung brauchen. Wer mehr Details sucht, findet sie unter www.komoot.de

 

Brandenburg für Genießer

Wer nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommt, hat oft keine Lust mehr, sich lange an den Herd zu stellen. Mit unserem Rezept für eine köstliche Kartoffel-Brokkoli-Suppe ist das auch gar nicht nötig.

Wer nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommt, hat oft keine Lust mehr, sich lange an den Herd zu stellen. Mit unserem Rezept für eine köstliche Kartoffel-Brokkoli-Suppe ist das auch gar nicht nötig.

Mit dem Herbst beginnt die Zeit der Gemütlichkeit. Und was passt dazu besonders gut? Eine leckere Suppe. Suppen sind gerade dann beliebt, wenn es draußen kalt wird – denn sie wärmen uns von innen. Und das muss nicht immer aufwendig sein. Es gibt viele Suppenrezepte, die schnell nachzukochen sind – und bei denen sich viele der Zutaten bereits im Haus befinden. Wie wäre es etwa mit einer leckeren Kartoffel-Brokkoli-Suppe?

Lesen Sie auch: Kürbiszeit: So vielseitig ist das Herbstgemüse

Brokkoli gilt als das deutsche Superfood – schließlich hat das Gemüse wenige Kalorien, aber dafür viele gesunde Inhaltsstoffe. Laut der Bundeszentrale für Ernährung (BZfE) enthält Brokkoli auf 100 Gramm nur 22 Kilokalorien und passt damit ideal in jeden Speiseplan. Das beliebte Gemüse enthält „Vitamin C, Betacarotin, Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium und wertvolle Senfölglykoside“, heißt es bei der BZfE. Senfölglykoside sollen eine krebshemmende Wirkung haben.

Übrigens: Laut BZfE kann man bis etwa Ende November noch deutschen Brokkoli kaufen. Dabei sollte man auf eine kräftig grüne Färbung und noch fest verschlossene Röschen achten. Brokkoli sollte am besten direkt oder innerhalb von ein bis zwei Tagen verzehrt werden – unbedingt aber, bevor die Röschen beginnen, sich gelb zu verfärben.

Für vier Portionen Kartoffel-Brokkoli-Suppe benötigt man:

  • 500 Gramm Brokkoli
  • 500 Gramm Kartoffeln
  • einen Liter Gemüsebrühe
  • eine große Zwiebel
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • 20 Gramm Butter
  • 50 Milliliter Sahne
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Und so geht‘s:

1. Zuerst werden die Kartoffeln geschält, in kleine Würfel geschnitten und der Brokkoli in Röschen geteilt. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.

2. Nun wird die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzt und die Zwiebel darin glasig angedünstet. Den Knoblauch nun ebenfalls hinzugeben und kurz mit andünsten.

3. Nun den Brokkoli und die Kartoffeln in den Topf geben und kurz mit anbraten. Dann mit der Gemüsebrühe auffüllen, alles zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze für etwa 20 Minuten köcheln lassen.

4. Anschließend alles pürieren. Das geht mit einem Pürierstab oder auch einem geeigneten Mixer. Zum Schluss die Sahne hinzugeben und die Suppe mit den Gewürzen abschmecken.

Tipp: Besonders gut schmeckt zur Kartoffel-Brokkoli-Suppe frisches Baguette.

 

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Raus in den Garten

Ein Laubhaufen im Garten nützt Igeln und Insekten.

Ein Laubhaufen im Garten nützt Igeln und Insekten.

Harken, kehren, einsammeln - jedes Jahr aufs Neue. Manche Gartenbesitzer verbinden den Herbst mit viel Arbeit. Andere lieben genau das: Das Aufräumen zum Ende der Saison, alles ordentlich abschneiden und wegpacken bis zum nächsten Jahr.

Doch ein zu ordentlicher Garten kann kontraproduktiv sein. Er bietet weder Nahrung für Tiere noch bietet er Schutz für Pflanzen und Insekten. Das A und O ist: den Garten nicht zu ordentlich aufzuräumen. Damit ist nicht gemeint, dass alles an Ort und Stelle liegen bleibt, aber dass man etwa Reisighaufen und kleine Holzstapel in einer Ecke des Gartens anlegt. Stauden sollte man nicht direkt mit Ende ihrer Blütezeit abschneiden. Viele Samenkapseln sehen nicht nur schön aus, sie bieten auch Nahrung für Vögel. Gleichzeitig sind die Stauden natürliche Insektenhotels, deren Bewohner hier überwintern können.

Lesen Sie auch: Der Garten im Oktober: Was jetzt zu tun ist

Und noch so ein Biomüll des Herbstes ist wertvoll: Das Laub der Bäume und Sträucher. Auch das kann ein Haufen zum Insekten- oder Igel-Hotel für die Winterruhe werden. Und das Laub darf ruhig auf den Beeten liegen bleiben. Hier dient es als Winterschutz und nach dem Verrotten als Dünger und Bodenverbesserer. Vom Rasen sollte man Laub aber entfernen - sonst faulen die Gräser unter der Decke.

Vom Einsatz von Laubsaugern oder Laubbläsern raten viele Experten ab. Diese Geräte zerstören die obere Erdschicht und damit auch sehr viele Organismen, die dort versuchen, zu leben. Darüber hinaus werden Kleintiere beim Einsatz von Geräten mit Saugfunktion regelrecht zerhäckselt.

Lesen Sie auch: Bunter Herbstgarten: Was man im Oktober und November noch einpflanzen kann

Für Hobbygärtner mit großem Ordnungsbedürfnis gibt es einen Mittelweg: Die Bereiche um das Haus sowie die Gartenwege und Treppen hält man ordentlich, den Rest lässt man dann einfach so wie es ist. Das Laub wird von den Wegen in die Beete gekehrt. Dort bietet es den Pflanzen im Winter Frostschutz und zieht zum Beispiel auch Amseln an, die unter anderem Schädlinge aus den Beeten picken. Und Laub hilft dem Pflanzenwachstum auch langfristig: Die Blätter zersetzen sich nach und nach und werden zu wertvollem Dünger und Boden. Die Natur hat eigentlich das allerbeste Recycling-System.

 

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