Als Sensenmann am Strand: Mann protestiert gegen Corona-Lockerung

Obwohl die USA schlimm von der Corona-Pandemie betroffen sind, werden nach und nach die Strände geöffnet. Das gefällt nicht allen: Anwalt Daniel Uhlfelder beispielsweise findet das leichtsinnig und will Menschen auf seine ganz eigene Art daran erinnern, dass die Zeit des tödlichen Virus noch nicht vorbei ist und die Bevölkerung trotz Lockerungen auf gewisse Regeln achten muss.

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Uhlfelder kündigte auf Twitter an, ab dem 1. Mai als Sensenmann am Strand patrouillieren zu wollen. So wolle er an Social Distancing und Co. erinnern. In Florida sind die Strände nun zwar geöffnet, es gelten aber noch strenge Regeln: Es dürfen sich keine Gruppen versammeln, Sonnenbaden ist nicht erlaubt und es müssen sechs Fuß, umgerechnet 1,90 Meter, Abstand zu anderen Menschen gehalten werden. Erlaubt sind Spaziergänge, Surftouren und das Schwimmen im Meer.

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Andernorts hielten sich Menschen am Strand nicht an Corona-Regeln

Deshalb startet Uhlfelder eine “Grim Reaper Tour" durch Florida – obwohl er eigentlich aus Santa Rosa Beach in Miami kommt. Der Plattform Tampabay.com” sagte er, er wolle dadurch Menschen abschrecken. Er wird das schwarze Gewand mit Kapuze und der Sense tragen und damit an den Tod erinnern, der bei Nichteinhaltung der Corona-Regeln droht.

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Uhlfelder und andere Menschen befürchten, dass sich in Florida wiederholt, was vor zwei Wochen bereits in Jacksonville passierte: Dort öffnete der Bürgermeister den Strand wieder – doch viele Einwohner hielten sich weder an die Maskenpflicht noch an den Mindestabstand. Deshalb wäre es ihm am liebsten, die Menschen würden direkt daheim bleiben und die Krise dort aussitzen.

Menschen kamen zum Sonnenbaden auch an geschlossene Strände

Doch auch als die Strände offiziell noch geschlossen waren, hatten sich viele nicht darum gekümmert – und gingen trotzdem mit Liegestühlen und Picknickdecken bepackt an die Strände.

Der Anwalt hat aber nicht nur das Wohl der Menschen im Sinn, wenn er auf seine Tour geht. Sein Ziel ist es, 20.000 US-Dollar an Spenden zu generieren, um die demokratischen Kandidaten bei der Wahl zum Vertreter des Bundesstaats Kalifornien im Repräsentantenhaus zu unterstützen. Der Sitz wurde frei, nachdem Katie Hill im vergangenen November zurückgetreten war, weil sie eine sexuelle Beziehung zu einem Mitarbeiter gehabt haben soll.

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RND/msk

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