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Influencerin schreibt Namen auf Weltkulturerbe – und löst Sturm der Entrüstung aus

Jurassic Coast in der Nähe von Lulworth in der Grafschaft Dorset in Südengland.

Jurassic Coast in der Nähe von Lulworth in der Grafschaft Dorset in Südengland.

Sie wollte schöne Fotos machen und sah sich am Ende einem Sturm der Entrüstung ausgesetzt: Die britische Influencerin Alexandra Milam ist für ein Fotoshooting an die berühmten weißen Kreidefelsen an der südenglischen Jurassic Coast gereist – ein Weltkulturerbe. Dort verewigte sie sich mit ihrem Namen auf einem Stein, wie der britische “Mirror” berichtet. Das Urteil ihrer Follower fiel eindeutig aus. Eindeutig negativ.

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Über Milam entlud sich nämlich ein Sturm der Entrüstung wegen der Verschandelung des Weltkulturerbes. Die 24-Jährige war allerdings nicht die Einzige, die sich zuletzt an den heißen Sommerwochenenden verbotenerweise auf den Felsen verewigt hatte: Ranger verbrachten eigenen Angaben zufolge Stunden damit, Graffiti-Schmierereien bei Temperaturen von 30 Grad zu entfernen. Die Kreidefelsen sind im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.

Milam beteiligt sich an Spendenaktion

Mittlerweile hat sich Alexandra Milam für ihre hinterlassenen Spuren entschuldigt. “Ich fühle mich schrecklich und möchte mein tiefes Bedauern über den Schaden ausdrücken, den mein geschriebener Name an der Jurassic Coast verursacht hat”, zitiert der “Mirror” die Influencerin. Sie habe eine große Lektion gelernt, die sie für immer prägen werde. “Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht verstanden habe, und ich möchte nicht, dass jemand den gleichen Fehler macht”, sagte die Britin weiter.

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Milam, die geläuterte Mode- und Make-up-Influencerin, kündigte an, sich mit 30 Pfund im Monat an einer Spendenaktion zu beteiligen, die von der Künstlerin Erin Tyrrell, einer freiwilligen Strandreinigerin, ins Leben gerufen wurde. Das Geld soll der British Divers Marine Life Rescue zugutekommen, Großbritanniens führender Rettungsorganisation für Meeressäugetiere.

Beruhigen kann die Ankündigung ihre knapp 13.000 Follower allerdings nicht wirklich: Die Empörung war offenbar so groß, dass Alexandra Milam ihren Instagram-Account inzwischen auf privat gestellt hat.

RND/ak



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